Vizekanzler für Einbindung der Muslime in Dokumentationsstelle

Vizekanzler Werner Kogler erklärte, dass auch der zweite Teil der im Regierungsprogramm enthaltenen Vereinbarung, nämlich die Beobachtung von Rechtsextremismus und Rassismus, noch kommen werde.

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Vizekanzler Werner Kogler (Grüne)
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Wien – Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) fordert die Einbindung der Muslime in die von Integrationsministerin Susanne Raab (ÖVP) vorgestellte "Dokumentationsstelle Politischer Islam". "In meiner Welt sollten sie eingebunden werden, sagt Kogler im Kurier (Sonntag-Ausgabe).

Denn man müsse "zwischen den vielen ganz friedlichen Gläubigen, die hier leben, und jenen ganz wenigen unterschieden, die in einer extremistischen politischen Parallelwelt leben", betont der Vizekanzler.

"Diesen nationalen Aktionsplan gehen wir natürlich an"

Zuletzt hatte auch die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) die Einbindung in die "Dokumentationsstelle" gefordert.

Zur Kritik der Wiener Grünen, dass sich die Dokumentationsstelle nur auf den politischen Islam beschränke, bekräftigte Kogler, dass auch der zweite Teil der im Regierungsprogramm enthaltenen Vereinbarung, nämlich die Beobachtung von Rechtsextremismus und Rassismus, noch kommen werde. "Diesen nationalen Aktionsplan gehen wir natürlich an. Das sehen auch die Nationalratsabgeordneten von Wien so, und wir sind hier auch in Gesprächen mit Ministerin Susanne Raab." (APA)


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