Oberösterreich: Hund aus Versehen hinter Auto nachgeschleift

Der Lenker will das von seiner Frau an die Anhängerkupplung angeleinte Tier nicht bemerkt haben. Der 65-Jährige fuhr so schnell, dass das Tier nicht mehr nachlaufen konnte und nachgeschleift wurde.

Symbolfoto
© pixabay

Stroheim, Hinzenbach – Ein 65-jähriger Mann hat am Dienstagabend auf einem Güterweg in Stroheim (Bezirk Eferding) seinen Hund hinter dem fahrenden Wagen nachgeschleift. Eine eineinhalb Kilometer lange Blutspur zeugte von dem Vorfall. Laut seinen Aussagen habe seine Frau das Tier während des Rasenmähens an der Anhängerkupplung angeleint und er habe das nicht bemerkt, berichtete die Polizei.

📽 Video | Hund zu Tode geschleift

Zeugen berichteten den Beamten, dass der Pkw gegen 19.30 Uhr bei der Ortschaft Großstrohheim so schnell gefahren sein dürfte, dass der angeleinte Hund nicht mehr nachlaufen konnte, so die Oberösterreichischen Nachrichten. Dann beobachteten sie, wie das Tier nachgeschleift wurde und versuchten, den Autolenker zum Anhalten zu bewegen.

Sie erstatteten Anzeige bei der Polizei. Diese forschte einen 65-Jährigen als Lenker aus. Der Mann gab an, er habe nicht bemerkt, dass der Hund am Wagen angeleint war, und sei losgefahren. Als er nach kurzer Fahrt ausstieg, habe er das leblose Tier am Heck seines Autos gesehen. (APA, TT.com)

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Schlagworte