Grenzkontrollen sorgen für Staus bei der Ausreise nach Slowenien

Stundenlange Wartezeiten gab es bereits in der Früh für Reisende im Süden Österreichs: Beim Karawankentunnel war der Stau schon um 6.30 Uhr sechs Kilometer lang.

Ein Stau auf der Karawankenautobahn zwischen Spital und Villach Knoten.
© APA/Sobe Hermann

St. Jakob/Rosental/Ferlach/Spielfeld – Im Reiseverkehr Richtung Süden hat sich am Samstag bereits in der Früh ein massiver Stau vor dem Karawankentunnel (A11) in Kärnten bei der Ausreise nach Slowenien gebildet. Laut Polizei war die Kolonne gegen 6.30 Uhr rund sechs Kilometer lang, zwei Stunden später war sie bereits auf etwa 15 Kilometer angewachsen. Grund für den Stau waren Grenzkontrollen.

Die Exekutive empfahl das Ausweichen über den Loiblpass bzw. über Italien. Wie der ÖAMTC berichtete, reichte der Stau gegen 9 Uhr schon fast bis zum Knoten Villach zurück, für die Reisenden bedeutete das mehrere Stunden Zeitverlust. Am Loiblpass musste man rund eine Stunde auf die Ausreise warten.

Am Grenzübergang Spielfeld (A9) in der Steiermark war der Stau wegen der Kontrollen etwa zehn Kilometer lang, so der ÖAMTC. Eineinhalb Stunden Verzögerung seien die Folge. Österreichische und slowenische Staatsbürger können über kleinere Grenzübergänge, etwa den Wurzenpass, ausweichen. Bürger anderer Staaten müssen die großen Grenzübergänge nehmen. (APA)


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