Nach Flucht aus Justizanstalt Innsbruck: Betrüger erneut im Ausland gefasst

Der 42-jährige Betrüger, der vom Landesgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden war, hatte im Jänner einen Freigang zur Flucht genutzt und war untergetaucht.

Der Großbetrüger stand 2018 vor Gericht.
© Foto TT / Rudy De Moor

Innsbruck/Marseille — Ein 42 Jahre alter Österreicher ist Ende Juni in der französischen Küstenstadt Marseille bereits zum zweiten Mal von Zielfahndern im Ausland festgenommen worden. Der vom Landesgericht Innsbruck wegen gewerbsmäßigen Betrugs zu einer mehrjährigen Haftstrafe Verurteilte hatte im Jänner einen genehmigten Freigang zur Flucht genutzt, wie das Bundeskriminalamt (BKA) berichtete.

Der 42-Jährige saß eine fünfjährige unbedingte Haftstrafe ab, nachdem er bereits 2018 nach einer Zielfahndung wegen eines 700.000-Euro-Betrugs in Cancun in Mexiko festgenommen worden war. Nach der Flucht im Rahmen des Freigangs setzte er sich erneut ins Ausland ab. Dabei soll er weitere Betrugshandlungen mit hohem Schaden begangen haben, so das BKA. Die Ermittlungen laufen.

Das Landesgericht Innsbruck hatte für den 42-Jährigen nach dessen Flucht eine weltweite Fahndungsanordnung erlassen und um Zielfahndung durch das Bundeskriminalamt ersucht. Vergangenen Freitag wurde der Mann zurück nach Österreich geflogen. (APA)

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