13-Jähriger und 47-Jähriger stürzten am Schweizer Col de Jaman in den Tod

Für das Urlauberkind und den Einheimischen kam jede Hilfe zu spät. Die Staatsanwaltschaft will nun die genauen Umstände des Unfalles klären.

(Symbolbild)
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Montreux/Den Haag – Ein 13-jähriger Niederländer und ein 47-jähriger Schweizer sind am Montag bei einem Alpinunfall in den Waadtländer Bergen in der Schweiz ums Leben gekommen. Die beiden stürzten aus noch ungeklärten Gründen in der Region Col de Jaman 50 Meter in die Tiefe.

Der Mann und der Teenager folgten angeseilt einer Route auf dem Kamm der Gais Alpins an der Dent d'Hautaudon im Gemeindegebiet von Montreux, teilte die Kantonspolizei Waadt am Dienstag mit. Ein Zeuge beobachtete den Sturz, alarmierte umgehend die Rettungskräfte und versuchte, den Opfern zu helfen, aber ohne Erfolg. Ein Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Leichen wurden per Helikopter abtransportiert.

Der Schweizer stammt aus der Region. Der 13-Jährige war mit seiner Familie in den Ferien. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln. (APA/sda)


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