Tiroler tritt Nachfolge von Raab als Sektionschefin an

Der 36-jährige Kienl leitet nun die Sektion II des Kanzleramts.
© BMEIA

Von Serdar Sahin

Wien – Nachdem Susanne Raab im Jänner als Integrationsministerin (ÖVP) angelobt wurde, ist ihr Posten als Sektionschefin im Ressort frei geworden. Die Nachfolge ist jetzt geregelt. Der gebürtige Kitzbüheler Martin Kienl, der die Agenden bisher provisorisch geführt hat, übernimmt nun fix die Leitung der Sektion „Integration, Kultusamt und Volksgruppen“ im Bundeskanzleramt, wie dieses gegenüber der Tiroler Tageszeitung bestätigt. Der Tiroler war zuletzt Leiter der Abteilung für Integrationskoordination im Ministerium für Europa, Integration und Äußeres.

Ausgeschrieben wurde der Posten Mitte Juni, die Bewerbungsfrist lief bis 16. Juli. Kienl konnte sich im Bestellungsverfahren gegen 16 Kandidatinnen und Kandidaten durchsetzen, heißt es.

Der 36-Jährige ist kein Neuling in der Thematik. In den vergangenen zehn Jahren war er in unterschiedlichen Funktionen im Integrationsbereich tätig und wesentlich am Aufbau der Integrationsstrukturen hierzulande beteiligt. Kienl studierte Politikwissenschaften an der Uni Wien und ist Absolvent der Diplomatischen Akademie in Wien. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

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