Adler Kitzbühel landeten mit Gartner einen Transfer-Coup

Robin Gartner heuert beim EC Kitzbühel an. Der 31-jährige Schwede weiß, wie man Titel gewinnt. Der Verteidiger holte mit dem KAC und Bozen bereits in der höchsten Spielklasse die Meisterschaft.

Schwedischer Top-Verteidiger für die Adler: Der zweifache EBEL-Champion Robin Gartner (31) wechselt von Dornbirn in die Gamsstadt.
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Von Benjamin Kiechl

Kitzbühel – Es ist der Königstransfer für diesen Sommer. Der zweifache EBEL-Champion Robin Gartner schnürt künftig für die Adler Kitzbühel in der Alps Hockey League die Eishockeyschuhe. Der 31-jährige Schwede verteidigte seit der Saison 2017/2018 in Österreichs höchster Liga und holte mit Bozen und dem KAC den Titel. Die letzte Spielzeit verteidigte Robin Gartner, der 191 Spiele in Schwedens höchster Liga vorzuweisen hat, in Dornbirn.

„Kitzbühel ist ein wunderschöner Ort, davon hab’ ich mich schon während der letzten Saison überzeugt. Ich kenn­e die Legionäre vom Vorjahr und sie haben mir nur Gutes von der Stadt und dem Verein erzählt“, sagte Robin Gartner zu seinem Wechsel und strich das gute Einvernehmen mit Präsident Volker Zeh und Sportdirektor Michael Widmoser hervor. Aber was hat ihn bewogen, den Schritt in die zweite Liga machen? „Ich sehe das als neue Herausforderung in meiner Karriere. Ich weiß, dass Kitzbühel die Ambition hat, jedes Jahr besser zu werden.“

Dass Robin Gartners Vater Charles Franzen hinter der Bande steht, ist für ihn kein Problem: „Es wird ein Spaß sein, wieder miteinander zu arbeiten, und ich freue mich darauf. Und wenn ich am Eis stehe, bin ich ein Spieler wie jeder andere im Team auch und er ist mein Coach. Da gibt es kein Problem.“ Einzig die Liga muss Robin Gartner erst kennen lernen: „Noch kenne ich die AHL nicht gut, aber ich mag es zu gewinnen. Meine Ziele mit Kitzbühel? Eine bessere Platzierung als letzte Saison und der Einzug in die Play-offs.“

Adler-Boss Volker Zeh freut sich riesig über seinen Transfer-Coup: „Wir sind sehr froh und auch stolz, dass sich Robin Gartner den Adlern angeschlossen hat.“ Am Gehaltsgefüge ändert der Transfer überhaupt nichts, „wir haben ein Gesamtpaket gschnürt“.

Eine prominente Verstärkung gibt es auch im Ärzteteam. Der deutsche Schulte­r- und Ellenbogenspezialist Felix Zeifang wird dem Verein künftig zu Seite stehen.


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