Operation Aderlass: Andreas Veerpalu muss in Innsbruck vor Gericht

Zwei Skilangläufer und einen Betreuer aus Estland wurden nun von der Staatsanwaltschaft Innsbruck angeklagt. Für Andreas Veerpalu ist ein Verhandlungstermin für den 8. Oktober angesetzt.

Der Este Andreas Veerpalu muss sich in Innsbruck wegen Sportbetrugs vor Gericht verantworten.
© GEPA pictures/ Philipp Brem

Innsbruck – Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat als Folge von Doping-Ermittlungen bei der "Operation Aderlass" zwei Skilangläufer und einen Betreuer aus Estland wegen des Verdachts des Sportbetrugs angeklagt. Wie ein Sprecher am Mittwoch erklärte, müssen sich Karel Tammjärv und Andreas Veerpalu vor Gericht verantworten. Auch Vater Andrus Veerpalu, sei wegen Beihilfe zum Sportbetrug angeklagt.

Den Sportlern, die nach ihrer Festnahme bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften 2019 in Seefeld Doping gestanden hatten und für jeweils vier Jahre gesperrt worden waren, wird demnach Eigenblut-Doping und die Einnahme verbotener Substanzen seit der Wintersaison 2016/2017 zur Last gelegt. Außerdem sollen sie zu Unrecht Sponsorengelder von jeweils 15.000 Euro kassiert haben.

Andrus Veerpalu, der 15-km-Olympiasieger von 2002 und 2006, soll sein Zimmer bei der WM 2019 einem anderen Sportler zum Eigenblut-Doping zur Verfügung gestellt haben.

Für Andreas Veerpalu ist ein Verhandlungstermin für den 8. Oktober angesetzt. Die anderen beiden Verfahren sind noch nicht terminiert. (APA)

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