Dennis Novak und Sinner erhielten Wildcards für Kitzbühel

Die Veranstalter des Generali Open verteilen diesmal statt drei sogar fünf Wildcards, zwei sind nun bereits vergeben. Damit wird unabhängig von Thiems Abschneiden bei den US Open ein Österreicher dabei sein.

Dennis Novak und Jannik Sinner sind in Kitzbühel dabei.
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Kitzbühel – Österreichs größtes Freiluft-Tennis-Turnier hat nun, auch unabhängig vom Abschneiden von Dominic Thiem bei den US Open, sicher einen Österreicher im Hauptbewerb. Die Veranstalter des Generali Open in Kitzbühel (7. bis 13.9.) vergaben eine Wildcard an den aktuell zweitbesten Österreicher, Dennis Novak, sowie auch an den Italiener Jannik Sinner. Drei weitere Wildcards werden kurzfristig verteilt.

Dank einer Ausnahmeregelung dürfen die Veranstalter statt drei diesmal sogar fünf Wildcards vergeben. Wegen der Coronakrise wurde das Turnier in Kitzbühel in den September verlegt und wird parallel mit der zweiten US-Open-Woche ausgetragen. Darum ist ja auch Titelverteidiger Dominic Thiem nur dann in Kitzbühel dabei, wenn er vor dem Viertelfinale in New York ausscheidet.

Weitere Wildcards hängen von Entwicklung bei US Open ab

„Wir wollen auf die Spiel-Entwicklungen bei den US Open reagieren", sagte Turnierdirektor Alexander Antonitsch zur Vergabepolitik der drei noch offenen „Freikarten" für das Hauptfeld.

Kitzbühel wird aufgrund des stark zusammengeschrumpften Kalenders dieses Jahr besonders stark besetzt sein, auch die Qualifikation, die auf Bitte von ATP und Spielern auf einen 24er-Raster aufgestockt wurde. Insgesamt werden dieses Jahr sechs statt vier Qualifikanten im Hauptfeld aufscheinen, der „cut off" (letzter antrittsberechtigter Spieler) in der Qualifikation liegt bei ATP-Nummer 83.

In Sachen Fassungsvermögen des Stadions in der Coronakrise liegt man aktuell zwischen 1500 und 1900 Zuschauern. Weitere Ticket-Kontingente wurden auf der Homepage www.generaliopen.com bereits freigeschalten. (APA)


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