Lockdown in Corona-Krise: Deutlich weniger Leistungen in Spitälern

Fünf Monate nach Beginn der schwersten Phase der Corona-Krise liegt eine Analyse darüber vor, wie Krankenhäuser auf die Situation reagiert hätten. Gesundheitsminister Rudolf Anschober will darauf für die Zukunft lernen.

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Klaus Duschek • 19.08.2020 14:39
Es ist erschreckend, wie gut ein Kommentar in der Online-TT von mir vom 5. Juni 2020 noch immer passt (damals zu Tilg - keine Fehler gemacht): (Beginn Kopie) Jedoch macht die Handlungsweise aller derzeit politisch Agierenden klar, dass so gut wie niemand imstande ist, komplexe Sachverhalte in richtige und gute Schlussfolgerungen umzumünzen, bei denen nicht nur an ein Detail gedacht wird, sondern allumfassend die Konsequenzen einer Entscheidung vorab in ihrer ganzen Tragweite eingeschätzt und gegeneinander abgewogen werden (anders können so fragwürdige Entscheidungen wie den Abbruch/Verschiebung von hochgradig notwendigen Behandlungen/Operationen/Vorsorgeuntersuchungen in Verdachtsfällen/Chemotherapien/Operationsnachsorge um für eventuell (!) auftretende Covid19-Fälle Platz zu haben, nicht interpretiert werden – hier wurde das Schicksal manifest (schwer) Erkrankter zu Gunsten der hypothetischen Möglichkeit der Behandlung von Covid19-Patienten mit Füßen getreten – ein Schicksal, das es (anders als die (angeblichen) Covid19-Toten) sicher nicht in die Schlagzeilen der Zeitungen und Statistiken schafft). Stattdessen wurde und wird nur aus und mit Angst agiert und kommuniziert – auch und gerade Angst, von (Teilen der) Medien dafür kritisiert zu werden, nicht aktionistisch genug gehandelt zu haben! Dies ist jedoch ein allgemeiner Mangel in der Politik – man orientiert sich zu sehr am erzielbaren Bild/Effekt in der Wählerschaft und schielt zu sehr auf den Machterhalt durch Wiederwahl, anstatt Probleme offen zu diskutieren und auf breiter Wissensbasis nachhaltige Entscheidungen zum Wohl aller Menschen – im Idealfall und groß gedacht der ganzen Welt zu treffen. (Ende Kopie) --> und noch schlimmer, dass auch jener vom 2. Juni bzw. 20. April 2020 ebenso vollinhaltlich zutreffen - und das ohne Studie über die Folgen des Lockdowns auf die Behandlung übriger Erkrankungen gemacht zu haben: (Beginn Kopie) Es ist tieftraurig, dass mein Online-Kommentar in der TT vom 20 04 2020 (damals zum Thema "Masken im Restaurant") nunmehr durch mehrere ärztliche Untersuchungen - so Dr. Likar und die Studie der Universität Birmingham - Recht behalten sollte und darf aus meinem Kommentar zitieren: "Aber Wirtschaft und Krankenhauskapazitäten lahmlegen und damit tausende Erkrankte dem Risiko aussetzen, dass ihre Leiden gar nicht mehr oder nur ungenügend geheilt und beseitigt werden können, das hat mit Solidarität nichts zu tun, ganz im Gegenteil – hier wird seitens der Politik der Schutz einer Gruppe gegen jener einer anderen ausgespielt, ohne dass es hierfür eine sinnvolle Begründung gäbe. Es gibt also dringenden Änderungsbedarf, der aber mit den selbsternannten Experten aus dem Umfeld Kurz nicht zu erwarten ist." (Zitat Ende) Es wird also - wie mehrfach in Online-Kommentaren von mir kritisiert - so sein, dass wir in Österreich mit viel Glück weniger als 2.000 Kollateral-Tote (also Personen, die wegen verschobener/abgesagter Behandlungen versterben bzw. schwer dauerhaft erkranken) haben werden, zu befürchten sind allerdings durchaus deutlich mehr Opfer der völlig verfehlten Politik von Kurz und Konsorten! Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaften quer durch Österreich Ermittlungen dahingehend aufnehmen, dass sämtliche verschobenen/unterbrochenen/abgesagten Behandlungen (egal ob Operationen und/oder Chemotherapien, Bestrahlungen, Physiotherapien etc.) dahingehend untersucht werden, ob in den nächsten Wochen und Monaten schwerste körperliche Beschwerden (vor allem Dauerschäden) oder gar Todesfälle eintreten und dass falls es zu solchen Opfern kommt, die dafür letztverantwortlichen Damen und Herren - also vor allem die Bundesregierung und das Expertenteam - strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Es macht zwar die Opfer nicht wieder lebendig, aber führt die verantwortungslos handelnden Politiker zumindest ihrer gerechten Strafe zu. (Ende Kopie I) (Beginn Kopie II nach Auslassungen) Wann werden die angststarren Politiker endlich den Mut haben, der Bevölkerung ganz klar zu sagen, dass wir bei Krankheiten (leider) mit gewissen Todesfällen zu rechnen haben – insbesonders bei jenen, die, wie noch darzustellen ist, die Ursachen in persönlichem (Fehl)Verhalten liegen, da wir uns (immer wiederkehrende) Lock-Downs einfach nicht leisten können. Die vielfach eingeforderte Solidarität kann niemals bedeuten, dass durch solidarisches Handeln das Überleben der Gesamtheit in Gefahr ist! Außerdem wäre es schon längst überfällig, Solidarität korrekt zu definieren und auch von jenen zu verlangen, die sich der Gesellschaft gegenüber durch jahre/jahrzehntelangen ungesunden Lebensstil unsolidarisch verhalten – wie anders als unsolidarisch ist es zu nennen, wenn man durch z.B. hohen Alkoholkonsum, zu hohe Kalorienzufuhr (Essen) und Bewegungsmangel seine Gesundheit ruiniert und sich dann erwartet, dass die Allgemeinheit für die Behebung der Schäden aufzukommen hat. Gerade bei einer Erkrankung wie Covid19 zeigt sich aus der Statistik der Risikogruppen ein eindeutiges Bild – genau jene Gruppe, die sich wie eben geschildert, unsolidarisch verhielt, ist in den kompliziert/tödlich verlaufenden Fällen überrepräsentiert (Diabetes Typ 2, Erkrankungen aus dem Bereich Herz/Kreislauf/Schlaganfall – bedingt durch starkes Übergewicht, Bluthochdruck bzw. mangelnde Bewegung etc.). Meine Bereitschaft, mich für diese größtenteils selbstverschuldeten Leiden solidarisch zu zeigen, ist enden wollend. Bevölkerungsgruppen schützen, die unverschuldet in die Risikogruppe rutschen (angeborene Leiden bzw. „normale“ Krankheiten, die auch bei vernünftigem Lebensstil auftreten können) – kein Zweifel, nur dieser Schutz wäre mit minimalem Aufwand machbar und würde nicht die ganze Gesellschaft in Geiselhaft nehmen. Aber Wirtschaft und Krankenhauskapazitäten lahmlegen und damit tausende Erkrankte dem Risiko aussetzen, dass ihre Leiden gar nicht mehr oder nur ungenügend geheilt und beseitigt werden können, das hat mit Solidarität nichts zu tun, ganz im Gegenteil – hier wird seitens der Politik der Schutz einer Gruppe gegen jener einer anderen ausgespielt, ohne dass es hierfür eine sinnvolle Begründung gäbe. Es gibt also dringenden Änderungsbedarf, der aber mit den selbsternannten Experten aus dem Umfeld Kurz nicht zu erwarten ist. (Ende Kopie II)

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