Wacker Innsbruck und Thomas Grumser geben Trennung bekannt

Sein Vertrag läuft an sich bis 2021, doch nach mehreren Gesprächsrunden gehen Thomas Grumser und Wacker Innsbruck nun doch getrennte Wege.

Ex-Cheftrainer Thomas Grumser
© gepa

Innsbruck - Ex-Cheftrainer Thomas Grumser und Wacker Innsbruck gehen bis auf Weiteres getrennte Wege. Für Grumsers anvisierte Stelle im Nachwuchsbereich würden zum aktuellen Zeitpunkt "die organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen" fehlen, teilte der Verein am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Wacker-Sportdirektor Alfred Hörtnagl
© Imago

Wacker plane in den nächsten Jahren mehrere Professionalisierungsschritte im Nachwuchsbereich, sowohl auf inhaltlicher als auch auf organisatorischer und infrastruktureller Ebene. Aus diesem Grund wollte man den 40-Jährigen gerne im Verein halten. Deshalb sei Grumser die Position des „Junioren Cheftrainers und Talente Koordinators“ angeboten worden.

Im Zuge der Gespräche sei aber die Einsicht gereift, dass "die Installierung dieser Position zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh kommen würde", da zuerst ein Trainingszentrum geschaffen werden solle. Eine Zusammenarbeit in der Zukunft wollten aber weder Grumser noch Sport-Vorstand Alfred Hörtnagl ausschließen.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind die infrastrukturellen und organisatorischen Voraussetzungen jedoch noch nicht gegeben. (...) Das heißt aber nicht, dass das in Zukunft nicht doch einmal der Fall sein könnte.
Sportdirektor Alfred Hörtnagl

Er könne sich gut vorstellen, wieder für den Verein zu arbeiten und dabei zu helfen Wacker Innsbruck weiterzuentwickeln, meinte auch Grumser in der Aussendung.

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Ich habe immer gesagt, dass Wacker Innsbruck mein erster Ansprechpartner ist, wenn es um meine Zukunft geht. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es aufgrund unserer Struktur leider kein passendes Betätigungsfeld.
Thomas Grumser

Im März 2019 war Grumser offiziell Wacker-Trainer geworden, wenige Wochen später stieg der Club aus der Bundesliga ab. Der Ex-Profi blieb dennoch auf seinem Posten und führte die Innsbrucker durch die Saison in der 2. Liga. Mitte Mai wurde der Deutsche Daniel Bierofka als sein Nachfolger präsentiert. (TT.com)


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