WSG Tirol rüstet vor dem Start in der Offensive noch auf

Zwei bis drei Neuzugäng in der Angriffsreihe erwartet Trainer Thomas Silberberger in den kommenden Tagen. Es gilt, sich für die Bundesliga konkurrenzfähig aufzustellen.

Mit einem Triplepack gegen Union Berlin erwies sich Zlatko Dedic einmal mehr als Torgarant.
© imago images/Sammy Minkoff

Wattens – Mit dem klaren 3:0-Erfolg gegen den deutschen Bundesligisten Union Berlin ließ die WSG Tirol aufhorchen. „Wir werden das sicher nicht überbewerten, aber dieser Sieg hat uns echt gutgetan“, bilanzierte Trainer Thomas Silberberger nach dem Feldkirch-Ausflug. Garant für den Wattener Sieg war Zlatko Dedic mit seinem Triplepack. Der 35-jährige Stürmer ist und bleibt eine Säule beim Tiroler Erstligisten. „Zlatko muss am Samstag oder Sonntag in der Liga funktionieren, darum gönne ich ihm unter Woche auch die ein oder andere Pause“, weiß Silberberger, wie er seinen Torjäger auf „Betriebstemperatur“ halten muss.

Trotz Dedic wird man bei der Wattener Sportgemeinschaft Tirol in der kommenden Woche an vorderster Front massiv aufrüsten. „Zwei bis drei Offensive werden wir präsentieren“, hofft Silberger, dass man bis zum Meisterschaftsstart am 13. September bei Aufsteiger Ried konkurrenzfähiger wird. Wer wird kommen? „Ich will noch nicht konkret werden, aber wir werden deutlich stärker“, präzisiert der WSG-Coach seine Vorstellung: „Junge Spieler, die als heiße Aktien gelten und sich bei uns entwickeln können.“

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Nach der langen Ungewissheit, ob man die Saison 2020/21 zweitklassig oder nach dem Mattersburg-Skandal doch wieder erstklassig planen kann, biegt man rund um das Langes-Stadion in die Endphase der Bundesligavorbereitung ein. „Die ist ohnehin kurz, das Warten hat uns zwei Wochen gekostet. Alles nicht optimal“, blickt Silberberger auf die nervige, weil verlorene Zeit zurück. Daher wird die kommende Woche noch voll für die Vorbereitung genützt.

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„Da kann ich auf das Cupspiel keine Rücksicht nehmen“, so der 47-jährige Coach. Am kommenden Samstag erwarten die Wattener in der ersten ÖFB-Pokalrunde ab 19 Uhr Regionalliga-Mitte-Aufsteiger USV St. Anna. „Egal wie umfangreich das Trainingsprogramm auch ausfällt und bei allem Respekt – gegen einen Drittligisten dürfen wir nichts anbrennen lassen“, ist für Silberberger ein Aufstieg des Bundesligisten Pflicht. (w.m.)


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