Correa ein Jahr nach dem Horror-Unfall in Spa: "Noch immer nicht vorstellbar"

Bei dem verheerenden Unfall konnte der Amerikaner dem bereits verunglückten Wagen von Anthoine Hubert nicht mehr ausweichen und krachte mit fast 218 Stundenkilometern in das Auto desFranzosen, der den Horror-Crash nicht überlebte.

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Juan Manuel Correa hofft, dass er wieder ins Rennauto zurückkehren kann.
© Gareth Harford

Spa-Francorchamps - Der vor einem Jahr in Spa-Francorchamps in den tödlichen Unfall von Anthoine Hubert verwickelte Juan Manuel Correa plant sein Comeback in der nächsten Saison. Der 21 Jahre alte Formel-2-Pilot hofft sogar, dass er noch in diesem Jahr wieder ins Rennauto einsteigen kann.

„Ich habe noch ein paar Operationen vor mir, aber das ganze Metallzeug sollte bis Ende des Jahres weg. Es kann also sein, dass ich noch im Dezember ins Auto springen kann“, sagte der in Ecuador geborene Amerikaner bei einem Interview vor dem Rennwochenende in Belgien, das er vor Ort in Spa-Francorchamps verfolgen wird. Correa trägt noch immer eine Schiene um seinen rechten Unterschenkel.

„Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein, es wird aber auch sehr traurig“, meinte Correa. Bei dem verheerenden Unfall am 31. August 2019 konnte er dem bereits verunglückten Wagen von Hubert nicht mehr ausweichen und krachte mit fast 218 Stundenkilometern in das Auto des 22-jährigen Franzosen, der den Horror-Crash nicht überlebte.

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Correa erlitt schwere Verletzungen. „Anfangs habe ich ums Überleben gekämpft, dann war es ein Kampf um mein rechtes Bein und danach kam die Frage: Was mache ich jetzt? Was ich gemerkt habe: Der Unfall hat mir definitiv Angst gemacht, er hat mir aber nicht meine Leidenschaft geraubt“, sagte Correa.

Schwer fällt es ihm noch immer, über Hubert zu reden, zu dessen Gedenken auch die Formel 1 vor ihrem Rennen an diesem Sonntag (15.10 Uhr/TT.com-Live-Ticker) eine Schweigeminute abhalten wird. „Alles, was ich tue, erinnert mich noch an ihn. Es ist noch immer nicht vorstellbar, was passiert ist“, sagte Correa.


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