Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit 95 Prozent Auslastung

Bei einer corona-bedingt reduzierten Auflage von rund 5900 Karten waren die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik heuer zu 95 Prozent ausgelastet. Zudem besuchten rund 5000 Zuseher die Veranstaltungen bei freiem Eintritt.

Margherita Maria Sala gewann im Cesti-Finale den 1. Preis, den Publikumspreis und ein Wiener Konzert-Engagement.
© DieFotografen

Innsbruck – Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik haben im heurigen, besonderen Festwochen-Sommer eine Auslastung von 95 Prozent verzeichnet. Aufgrund der behördlichen Verordnungen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus war die Kartenauflage im Vorfeld jedoch auf rund 5900 reduziert worden, teilten die Festwochen am Dienstag in einer Aussendung mit.

Zusätzlich zu den verkauften Karten besuchten rund 5000 Personen die Veranstaltungen bei freiem Eintritt. Die Verantwortlichen, Intendant Alessandro De Marchi, Geschäftsführer Markus Lutz und Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens zogen ein positives Resümee über die heurigen Innsbrucker Festwochen unter dem Motto „Und glücklich kehrt ewiger Gesang zurück“. „Mit allen Besonderheiten, die der heurige Festwochen-Sommer mit sich brachte, bleibt das unmittelbare Kulturerlebnis in Erinnerung. Wir bedanken uns bei allen, die zu diesen besonderen Momenten beigetragen haben“, erklärte sie.

Als letzte der rund 40 Veranstaltungen der 44. Innsbrucker Festwochen war am Sonntag das Finalkonzert des 11. Cesti-Wettbewerbs über die Bühne gegangen. Es gewann die italienische Contralistin Margherita Maria Sara vor Jose Coca Loza (Bolivien) und Sreten Manojlovic (Serbien). Der Nachwuchspreis ging an die Sopranistin Julie Goussot aus Frankreich. Das Beethovenfest Bonn lobte spontan ebenfalls einen Nachwuchspreis aus und verlieh diesen an den australischen Tenor Jacob Lawrence. (APA)


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