Tirol

DNA-Analyse bestätigt: Wolf riss Schafe in Navis und am Wattenberg

(Symbolbild)
© Getty Images/iStockphoto

Bei toten Schafen und Kälbern in Navis, am Wattenberg, in Silz, in Rettenschöss und in Kirchdorf wurden Proben genommen. Der Wolfsverdacht hat sich in zwei Fällen bestätigt, am Wattenberg handelt es sich zudem erstmals um einen Wolf aus Deutschland oder Polen.

Navis, Wattenberg, Silz, Rettenschöss, Kirchdorf – Wie das Land am Mittwoch berichtet, steht nun fest, dass Wölfe für die Risse zwischen 11. und 18. August in Navis und am 19. August am Wattenberg verantwortlich sind. Bei der genetischen Untersuchung der Proben aus Navis wurde die DNA eines Wolfs aus der italienischen Population nachgewiesen.

Bei dem Riss am Wattenberg handle es sich hingegen um die DNA eines Wolfs aus der Mitteleuropäischen Tieflandpopulation – also aus Deutschland oder Polen – wie Georg Rauer von der Veterinärmedizinischen Universität Wien erklärt. „Ein nachgewiesenes Individuum dieser deutschen oder polnischen Herkunft stellt in Tirol in diesem Jahr ein Novum dar", so der Experte.

Fuchs für tote Tier in Silz und Kirchdorf verantwortlich

Auch das Ergebnis einer DNA-Probe, die von einem toten Schaf in Silz genommen wurde, ist eingetroffen. Hier wurde die DNA eines Fuchses nachgewiesen. Dies gilt ebenso für die neugeborenen Kälber in den Gemeindegebieten von Rettenschöss und Kirchdorf. Bei den Kälbern hat sich der Anfangsverdacht von Totgeburten bzw. nicht lebensfähigen Tieren, die von einem Fuchs angefressen wurden, bestätigt. (TT.com)

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