Vega-Rakete halbes Jahr später als geplant ins All gestartet

Kourou – Fast ein halbes Jahr später als geplant ist eine europäische Vega-Rakete ins All gestartet. Sie hob Donnerstagfrüh vom Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab, wie der Raketenbetreiber Arianespace mitteilte. Die Vega VV16 hat laut Arianespace 53 Kleinsatelliten für 21 Kunden an Bord.

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Der Start der Vega war zunächst im März wegen der Coronakrise verschoben worden. Dann gab es im Sommer mehrere Absagen wegen schlechter Wetterbedingungen. Auch der jetzige Start der VV16 musste wegen schlechten Wetters zunächst verschoben werden. Mitte August startete erstmals seit dem Corona-Lockdown auf dem Weltraumbahnhof Kourou wieder eine Trägerrakete Ariane 5.

Im vergangenen Sommer war es zu einem Fehlstart einer Vega gekommen. Wahrscheinlicher Grund war ein Defekt im vorderen Teil des Triebwerks in der zweiten Raketenstufe. Die Rakete zerbrach in zwei große Teile. Es ist nun der erste Start einer Vega-Rakete nach dem Fehlstart. Ihren Erstflug absolvierte die Vega am 13. Februar 2012. (APA/dpa)


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