Flutkatastrophe im Sudan: Dreimonatiger Ausnahmezustand verhängt

Khartum – Der Sicherheits- und Verteidigungsrat des Sudan hat einen landesweiten, dreimonatigen Notstand ausgerufen und das Land zum Katastrophengebiet erklärt. Grund sind schwere Überschwemmungen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Suna am Samstag unter Berufung auf Regierungsangaben meldete. Demnach kamen durch die Fluten dieses Jahr bisher 99 Menschen ums Leben, 46 wurden verletzt.

Mehr als eine halbe Million Menschen seien zu Schaden gekommen und über 100.000 Wohnungen und Häuser teilweise oder vollkommen eingestürzt. Regen und Überschwemmungen überträfen bereits jetzt die Rekordjahre 1946 und 1988. (APA/Reuters)


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