Innsbrucker Herbstmesse findet trotz Corona statt, aber heuer „light“

In einem angepassten Format mit aktualisiertem Fachprogramm soll vom 7. bis 10. Oktober auch der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie parallel zur Innsbrucker Herbstmesse „light“ stattfinden.

Um die beiden Messen besuchen zu können, müssen sich Besucher im Sinne der Kontaktnachverfolgung registrieren und werden gebeten, das Online-Ticket zu nutzen.
© Thomas Böhm

Innsbruck – Lange war nicht klar, ob es heuer eine Herbstmesse in Innsbruck geben wird. Nun findet sie von 7. bis 11. Oktober doch statt – aber als Herbstmesse "light".

Auf Basis eines mit den Behörden akkordierten Covid-19-Präventionskonzeptes soll ein attraktives Produktangebot mit angepassten Rahmenprogramm unter einem Dach, in einem möglichst sicheren Umfeld, zur Verfügung stehen und die heimische Wirtschaft ankurbeln, so die Congress Messe Innsbruck (CMI) in einer Aussendung am Dienstag. Um die Messe besuchen zu können, müssen sich Besucher im Sinne der Kontaktnachverfolgung registrieren und werden gebeten, das Online-Ticket zu nutzen.

Unterstützung von Experten

"Die außergewöhnliche Situation im Kontext Covid-19 hat naturgemäß einen großen Einfluss auf die Gesellschaft, die Wirtschaft und auch auf Veranstaltungen wie Messen. Der heurige Messeherbst wird deshalb nicht wie gewohnt verlaufen“, erklärt Direktor Christian Mayerhofer, Geschäftsführer der CMI.

Darum plane die CMI mit der Unterstützung von Experten die erforderlichen Verhaltensregeln für eine Innsbrucker Herbstmesse „light“ sowie für einen Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie. „Die Covid-19 Maßnahmen können bei der Innsbrucker Herbstmesse ,light‘ und beim Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie so integriert werden, dass einem informativen, kauffreudigen und kommunikativen Messebesuch nichts im Wege stehen sollte“, so Mayerhofer.

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Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie

In einem angepassten Format mit aktualisiertem Fachprogramm soll auch der Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie parallel zur Innsbrucker Herbstmesse stattfinden. „Der Fachbereich stellt in diesem Jahr eine Alternative zur Hotel- und Gastronomiefachmesse FAFGA alpine superior dar und wird ausschließlich für Fachbesucher aus den Tourismusbetrieben und der Branche zugänglich sein“, erklärt Messen-Abteilungsleiter und Projektleiter Stefan Kleinlercher.

Angebote von insgesamt rund 60 Branchenfirmen zu Küchen- und Hotelausstattungen, Gastronomiegeräten, Kassensystemen, Personalbekleidungen, Dekorationen, Getränken und Nahrungsmitteln sowie zu weiteren Bereichen sind laut dem Projektleiter geplant.

Für Besucher des Fachbereichs für Gastronomie und Hotellerie als auch für Besucher der Innsbrucker Herbstmesse ist in diesem Jahr ein einheitlicher Eintrittspreis von fünf Euro vorgesehen. Die Besucher des Fachbereichs Gastronomie und Hotellerie erhalten mit ihrem Ticket auch Zutritt zur Innsbrucker Herbstmesse.

Angepasstes Rahmenprogramm

Bereits der angepasste Titel der Messe soll zum Ausdruck bringen, dass das Messeformat in diesem Jahr coronabedingt von den Vorveranstaltungen abweichen wird. Die CMI erwartet aktuell rund 160 Aussteller zur Innsbrucker Herbstmesse ,light‘ und auch die von den Behörden zugelassene Anzahl an Besuchern werde entsprechend geringer als in den Vorjahren ausfallen.

„In diesem Jahr haben wir zwar aus Sicherheitsgründen gemeinsam mit dem ORF beschlossen, auf das traditionelle "Radio Tirol Oktoberfestzelt" zu verzichten, jedoch sind andere Highlights, wie beispielsweise die Modeschauen zu den aktuellsten Trends, derzeit in Planung“, erklärt Projektleiterin Monika Woldrich. Ansonsten gebe es wie jedes Jahr die Schwerpunkte Wohnen, Bauen, Wellness, Mode, Haushalt, Messeshopping und Piazza Italia.

Präventionskonzept und Besucherregistrierung

Welche Vorkehrungen bis zur Durchführung der 88. Innsbrucker Herbstmesse („light“) noch getroffen werden müssen und wie die „Grande Dame“ der Tiroler Messen sich letztendlich präsentieren wird, werde derzeit intensiv mit den Behörden besprochen, so Messe-Direktor Mayerhofer. „Unser seit Jahren etabliertes und mit den Behörden akkordiertes Sicherheitskonzept genießt einen hervorragenden Ruf und ist nun auf die neu zu bewertende Risikosituation mit einem speziellen Präventionskonzept zu erweitern.“

Ganz wichtig sei, dass sich alle Besucher im Sinne des sogenannten Contact-Tracings, also der Kontaktnachverfolgung, für die Innsbrucker Herbstmesse „light“ und den Fachbereich für Gastronomie und Hotellerie registrieren lassen. Am einfachsten gehe das direkt mit dem CMI Online-Ticket. (TT.com)


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