Statistik Austria: Wohnen hat sich massiv verteuert

Im zweiten Quartal 2020 betrug der Aufwand für Miete und Betriebskosten für Hauptmietwohnungen im bundesweiten Schnitt 8,3 Euro pro Quadratmeter, vor einem Jahr waren es 8 Euro.

Symbolfoto.
© APA/BARBARA GINDL

Wien – Die Wohnkosten steigen ungebremst. Im zweiten Quartal 2020 betrug der Aufwand für Miete und Betriebskosten für Hauptmietwohnungen im bundesweiten Schnitt 8,3 Euro pro Quadratmeter, vor einem Jahr waren es 8 Euro – das entspricht einer Verteuerung um 3,75 Prozent. Die Nettomieten stiegen von 5,9 auf 6,2 Euro, wie aus den aktuellen Daten der Statistik Austria von heute, Mittwoch, hervorgeht.

Die ermittelten Mietkosten beziehen sich den Angaben zufolge auf bundesweit hochgerechnet 1,67 Millionen Hauptmietwohnungen. Im Schnitt kosteten Hauptmietwohnungen brutto zuletzt 553,3 Euro (Miete inklusive Betriebskosten) pro Monat, nach 532 Euro ein Jahr davor. Die monatlichen Nettomieten wuchsen von 396,2 auf 416,8 Euro, die Betriebskosten von 136,4 auf 137 Euro, das waren 2,1 Euro pro Quadratmeter.

Im längerfristigen Vergleich über fünf Jahre hat sich der Quadratmeterpreis von Hauptmietwohnungen (inklusive Betriebskosten) um knapp 17 Prozent erhöht. (APA)

TT-ePaper gratis testen und eine von fünf Snow Cards Tirol gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Jetzt mitmachen
TT ePaper

Kommentieren


Schlagworte