Kitzbühel verlor mit Schwartzman seinen letzten gesetzten Spieler

Der Argentinier unterlag einen Tag nach dem Sieg über Sebastian Ofner dem Serben Laslo Djere klar in zwei Sätzen. Die Generali Open präsentieren sich in diesem Jahr als Turnier der Qualifikanten.

Diego Schwartzman schied überraschend im Kitz-Viertelfinale aus.
© GEPA pictures/ Patrick Steiner

Kitzbühel - Das ATP-Tennisevent in Kitzbühel ist heuer ein Turnier der Außenseiter. Mit Diego Schwartzman schied am Freitag im Viertelfinale auch der letzte Gesetzte aus, der Argentinier unterlag Laslo Djere 6:7(2),3:6. Der Serbe ist neben Yannick Hanfmann (GER) und Marc-Andrea Hüsler (SUI) einer von drei Qualifikanten im Halbfinale, dazu kommt mit Miomir Kecmanovic ein weiterer Serbe.

Im Halbfinale des Generali Open trifft am Samstag ab 12.00 Uhr Djere auf Hanfmann, Hüsler nicht vor 15.00 Uhr auf Kecmanovic. Hanfmann setzte sich souverän mit 6:2,7:5 gegen Landsmann und Dennis-Novak-Bezwinger Maximilian Marterer durch. Fünf von sechs Qualifikanten waren in das Viertelfinale gekommen. Kecmanovic vereitelte ein Halbfinale der Qualifikanten knapp, siegte gegen den Argentinier Federico Delbonis 6:4,6:7(5),7:5.

KITZBÜHEL (ATP, 400.335 Euro, Sand)

Viertelfinalspiele am Freitag:

  • Yannick Hanfmann (GER-Q) - Maximilian Marterer (GER-Q) 6:2,7:5
  • Laslo Djere (SRB-Q) - Diego Schwartzman (ARG-2) 7:6(2),6:3
  • Marc-Andrea Hüsler (SUI-Q) - Feliciano Lopez (ESP) 6:4,6:3
  • Miromir Kecmanovic (SRB) - Federico Delbonis (ARG-Q) 6:4,6:7(5),7:5

Djere erklärte den Qualifikanten-Lauf damit, dass Match-Routine nach der Corona-Pause besonders wichtig ist. "Eigentlich ist es schon ein Vorteil, nach einer so langen Pause mehr Spiele in den Beinen zu haben. Für mich war es heute schon das fünfte Match hier, für Diego erst das zweite", sagte der 25-Jährige aus Novi Sad. Djere hat mit Turniersiegen schon Erfahrung, 2019 gewann er das Sandplatz-Turnier in Rio de Janeiro. Schwartzman hatte in Runde zwei den Steirer Sebastian Ofner besiegt.

Hüsler warf einen Tag nach seinem Sieg über den topgesetzten Italiener Fabio Fognini den ehemaligen Weltranglisten-Zwölften Feliciano Lopez aus Spanien mit 6:4,6:3 aus dem Bewerb. Hüsler ist nur die Nummer 303 der Weltrangliste. "Ich habe auch heute gutes Tennis gezeigt und hoffe, dass es so weitergeht", sagte der Schweizer nach dem Match gegen den vom vortägigen Dreisatz-Kampf gegen Guido Pella sichtlich müden Lopez. Der Eidgenosse hat nun Lust auf noch mehr.

Marach/Melzer stehen im Doppel-Halbfinale

Österreicher sind am Vorschlussrundentag noch im Bewerb, nämlich Oliver Marach/Jürgen Melzer im Doppel. Das Duo gewann gegen Marcelo Demoliner/Matwe Middelkoop (BRA/NED) nach Matchball-Abwehr 7:5,6:7(4),11:9, am Samstag geht es nach den Einzel-Halbfinali gegen die topgesetzten Marcel Granollers/Horacio Zeballos (ESP/ARG). Im Finale warten bereits die auf Position vier eingestuften Austin Krajicek/Franko Skugor (USA/CRO-4). (APA, TT.com)


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