Das nächste besondere Schuljahr: Start für rund 95.000 Tiroler Schüler

Für 95.000 Tiroler Schüler geht am Montag der Alltag wieder los. Am Stundenplan stehen auch verstärkte Hygienebestimmungen. Angelehnt an die Bundesvorgaben gibt es auch in Kinderkrippen, Kindergarten und Hort eine Corona-Ampel.

Auch an den Schulen gibt es die Corona-Ampel.
© ROLAND SCHLAGER

Innsbruck – Federpennal, Schultasche, Schultüte ... und Mund-Nasen-Schutz. Die Grundausrüstung für Montag steht fest. 95.000 Tiroler Schüler, Tausende Kinder in den Horten und Kindergärten, dazu 10.500 Lehrer und 5100 Betreuer: Für alle beginnt wieder der Alltag. Der soll so „normal“ wie möglich sein. Doch der Alltag beginnt gleich mit einer neuen Verordnung. Und die sieht vor, dass außerhalb der Klassenzimmer ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.

In den Schulen tagten in den vergangenen Tagen und Stunden die Krisenteams. Hier ging es vor allem um die Vermeidung von Ansteckungen, Regeln für Konferenzen und den Umgang mit der neuen Verordnung. Kinder und Jugendliche mit Symptomen – von Husten, Halsweh bis Fieber – sollten unbedingt dem Unterricht fernbleiben. Bildungsministerium und Bildungsdirektion haben die Lehrer angewiesen, zu Schulbeginn besonders auf den Leistungsstand der Schüler zu achten und ausreichend Zeit einzuplanen, um Defizite auszugleichen, die im Zeitraum des Home-Schoolings aufgetreten sind.

Auch die Kinderbetreuung startet in ein „neues Jahr“ – in insgesamt 859 Einrichtungen im ganzen Land. Dieser Tage bekommen alle Eltern von Kindern in Tirol, die eine Kinderkrippe, einen Kindergarten oder einen Hort besuchen, einen Brief von Bildungslandesrätin Beate Palfrader. Zentrales Thema auch hier: die Betreuung in Zeiten von Corona.

Ich bitte auch die Familien selbst, die Corona-Vorsorgemaßnahmen mitzutragen und die Kinderbetreuungseinrichtung bestmöglich zu unterstützen.
LRin Beate Palfrader

Angelehnt an die Bundesvorgaben gibt es auch in den Betreuungseinrichtungen eine Corona-Ampel. „Dadurch kann bei lokalen Änderungen möglichst kleinräumig reagiert werden. Ziel ist es, die Kinderbetreuung bestmöglich in einen ‚neuen, normalen‘ Alltag einzuführen und gegebenenfalls zielgerichtet handeln zu können“, sagt Palfrader.

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In den drei „gelben“ Bezirken läuft der Betrieb mit verstärkten Maßnahmen an. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Eingangsbereich für Eltern und betreuende Personen, für die Kinder möglichst viele Aktivitäten im Freien, ein Reinigungs- und Raumkonzept für die Gruppen sowie verstärktes Lüften. Künftig sollen auch im Kinderbetreuungsbereich umfassende Coronavirus-Querschnittstestungen durchgeführt werden, wie LH Günther Platter bekannt gab. (mw, TT)

☎️ Hotline für Eltern

Für alle Fragen von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten, Schülerinnen und Schülern zum Thema Corona und Schule steht weiterhin die Hotline der Bildungsdirektion unter der Nummer 0800/100 360 zur Verfügung.

Die Hotline ist von Montag bis Donnerstag zwischen 7.30 und 18.00 Uhr und am Freitag bis 12.30 Uhr besetzt.

➤ Anfragen können auch schriftlich per E-Mail unter elementarbildung-meldung@tirol.gv.at gestellt werden.

🚦 Corona-Ampel in Tiroler Kinderkrippen, Kindergärten und Horten

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