Tour-de-France-Vorjahressieger Egan Bernal warf das Handtuch

Vor der 17. Etappe von Grenoble auf den Col de la Loze lag der Titelverteidiger in der Gesamtwertung als 16. knapp über 19 Minuten hinter dem Führenden Primoz Roglic aus Slowenien.

Egan Bernal war bereits angeschlagen zur Tour angereist.
© KENZO TRIBOUILLARD

Grenoble - Vorjahressieger Egan Bernal hat bei der 107. Tour de France das Handtuch geworfen. Vor dem Start zur Königsetappe in Grenoble teilte sein Team Ineos den Verzicht des 23-jährigen Kolumbianers mit.

"Egan ist ein echter Champion, der es liebt, Rennen zu fahren, aber er ist auch ein junger Fahrer, der noch viele Touren vor sich hat, und zu diesem Zeitpunkt halten wir es unterm Strich für klüger, mit dem Rennen aufzuhören", sagte Teamchef Dave Brailsford. Bernal werde sich nun erholen und sich neue Ziele für die Saison setzen.

Vor der 17. Etappe von Grenoble auf den Col de la Loze lag der Titelverteidiger in der Gesamtwertung als 16. knapp über 19 Minuten hinter dem Führenden Primoz Roglic aus Slowenien. Am Sonntag war Bernal auf dem 15. Teilstück eingebrochen und hatte alle Chancen eingebüßt. Er hatte bereits das Vorbereitungsrennen Criterium du Dauphine aufgeben müssen und war angeschlagen zur Tour gereist.

"Natürlich wollte ich nicht, dass meine Tour de France so endet, aber ich stimme zu, dass es unter den gegebenen Umständen die richtige Entscheidung für mich ist", wurde Bernal in der Team-Mitteilung zitiert. "Ich habe den größten Respekt vor diesem Rennen und freue mich schon jetzt darauf, in den kommenden Jahren wiederzukommen." Im vergangenen Jahr hatte er die Frankreich-Radrundfahrt als jüngster Fahrer seit mehr als einem Jahrhundert gewonnen. (APA/dpa/sda)

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