Schwaz und Innsbruck sind bereit für das Handball-Doppel

Während die junge Truppe von medalp Innsbruck in der italienischen Serie A2 in die Saison startet, visiert Schwaz gegen HSG Graz den dritten Saisonsieg an.

Endlich geht es wieder los: Medalp Innsbruck mit Nico Gasparini (M.) freut sich auf ein Wiedersehen mit den „Gelben“ von Arcom (ITA).
© TT/Julia Hammerle

Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Es ist alles angerichtet für den Handball-Doppelschlag von medalp Innsbruck und Sparkasse Schwaz: Nach dem vorzeitigen Abbruch der letzten Saison – gerade Norditalien war von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen – startet medal­p Innsbruck Handball Tirol am Wochenende in die dritte Saison der italienischen Serie A2. Aufgrund der vom italienischen Verband angewandten Quotientenregel (15 Siege, zwei Remis und eine Niederlage) wurde Tirol sogar zum Meister gekürt.

Umso größer ist die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel nach dem Lockdown, wenn die junge Mannschaft von Trainer Klaus Hagleitner am Samstag (20.30 Uhr) auswärts gegen Arcom antritt. „Wir wollen die Spieler in dieser Saison erneut ein Stück weiterentwickeln. Alle haben in diesem Sommer gut gearbeitet, wir haben zudem einige neue junge Spieler im Kader, die sich beweisen wollen“, erzählte der Coach, der hofft, dass die Saison in der Serie A2 wie geplant stattfinden kann.

Mit viel Rückenwind nehmen auch die Spieler von Sparkasse Schwaz Handball Tirol die Auswärtsfahrt zu HSG Graz in Angriff. Am Samstag (19 Uhr) hofft die Truppe rund um Kapitän Alexander Wanitschek auf den dritten Sieg im dritten Spiel – leider ohne Livestream-Angebot. Punktegleich mit den Fivers aus Wien liegen die Adler in der spusu-Tabelle auf dem hervorragenden zweiten Platz.

„Der Saisonstart war für uns sehr erfreulich, das gilt es jetzt zu bestätigen“, sagte Schwaz-Neuzugang Gerald Zeiner, der bei die Tirolern wieder die Fäden im Spiel ziehen wird. Speziell mit der Deckungsleistung konnten die Tiroler in den ersten Spielen zufrieden sein. „Optimierungsbedarf gibt es im Umschaltspiel und in der Chancenverwertung“, so Zeine­r, „aber das ist Jammern auf hohem Niveau.“


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