Salzburger Bank wollte heikle Daten von Kreditnehmerin

Laut Medienberichten wollte der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) von einer Frau, die ein Darlehen wollte, die "rassische oder ethnische Herkunft" bis hin zur sexuellen Orientierung erfahren.

Symbolfoto
© pixabay

Wien, Salzburg – Eine herbe Geschichte über einen gewünschten Kredit und einhergehende Daten, die eine Bank gerne von der potenziellen Kundin gehabt hätte, ist am Freitagabend medial kolportiert worden. Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) habe von einer Frau, die ein Darlehen wollte, die "rassische oder ethnische Herkunft" bis hin zur sexuellen Orientierung erfahren wollen, berichteten ZiB2 und Standard unisono.

📽️ Video | Banken als Datensammler

Im Kreditvertrag war demnach festgehalten, dass der RVS während der gesamten Dauer der Geschäftsverbindung "Daten aus sozialen Netzwerken" in seine Auswertung einbeziehen wollte. Informationen zur "politischen Meinung, allfälligen Gewerkschaftszugehörigkeit, rassischen oder ethnischen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Genetik, Biometrik und Gesundheitsdaten" sind laut den Berichten unter anderem gefragt gewesen.

Die Frau habe schon überlegt, gewerkschaftsfreundliche Postings von einer Social-Media-Seite zu löschen, hieß es. (APA)


Kommentieren


Schlagworte