Punkt gegen den LASK macht der WSG Mut: „Wir haben einiges im Köcher“

Auf dem 1:1-Remis gegen den LASK kann die WSG Tirol mit Zuversicht aufbauen. Mit der angetretenen Verjüngung will Coach Thomas Silberberger die Intensität weiter steigern.

Grätschte gegen den LASK erstmals in der Bundesliga – WSG-Neuerwerbung Renny Smith
© gepa

Von Alex Gruber

Innsbruck – Die Zeiten einer routinierten WSG-Viererkette, die von rechts nach links die Namen Koch-Cabrera-Soares-Adjei (der einzige unter 30) trägt, sind vorbei. Fabian Koch kehrt nach überstandener Verletzung für das Auswärtsspiel in Altach wohl auf seine angestammte Position zurück, für den im WSG-Kader verbliebenen Bruno Soares (32) war jetzt aber aufgrund der Legionärsbeschränkung (sechs, wenn man die Fördergelder aus dem Österreicher-Topf lukrieren will) kein Platz.

Die radikal verjüngten Tiroler verteidigten gegen den LASK mit Zan Rogelj (20), Stefan Hager (25), David Gugganig (23) und David Schnegg (21). Dass man gegen einen in Halbzeit eins stark aufspielenden LASK ordentliche Probleme hatte, lag aber auch an den Vorderleuten und dem gesamten Mannschaftsverband.

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„Sie hatten in der ersten Halbzeit ein extrem gutes Positionsspiel, wir haben uns mit Händen und Füßen gewehrt. In der zweiten Halbzeit waren wir noch einmal bissiger. Wir können uns über diesen Fight und Punkt wirklich freuen“, frohlockte Stefan Hager, der in Runde zwei wieder in der Innenverteidigung seinen Mann stand.

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Silberberger: „Die Jungs haben mein Vertrauen“

„Erste Halbzeit waren wir zu zögerlich und zaghaft, hatten auch Glück, aber das braucht man gegen ein Team wie den LASK. Die zweite Halbzeit war dann sehr, sehr gut“, atmete Silberberger nach dem ersten Punktgewinn durch. Zur Verjüngung – gegen den LASK wechselte „Silbi“ neben Flo Rieder (24) noch Tobias Anselm und Johannes Naschberger (beide 20) sowie Neuerwerb Renny Smith (23) in einer engen Schnittpartie ein – hält er trocken fest: „Die Jungs haben mein Vertrauen.“

Der Pfeil zeigte im zweiten Saisonmatch auch deswegen nach oben, weil die WSG die hohe Intensität halten konnte. „Und da müssen wir dranbleiben, um uns dem Niveau eines LASK annähern zu können“, notiert der Cheftrainer, der jetzt mehr Optionen als in der Vorsaison hat: „Wir haben jetzt noch einiges im Köcher“, klingt das im Originalton des 47-jährigen Wörglers, der in Vorarlberg auch auf Raffael Behounek zurückgreifen könnte. Und auch mit dem internen Match um die Startplätze schraubt man die Qualität nach oben.


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