Murray feiert bei den French Open sein Comeback auf Sand

Nach überstandener Muskelentzündung schlägt Andy Murray in der ersten French-Open-Runde gegen Stan Wawrinka auf. Die Rückkehr auf Sand sei kein Problem gewesen, betonte der britische Tennis-Star.

Paris – Der Erstrunden-Hit bei den Tennis-French-Open lautet Stan Wawrinka gegen Andy Murray. Der Sieger könnte im Achtelfinale auf den Niederösterreicher Dominic Thiem treffen. Murray aber hatte nach seiner Rückkehr von den US Open Verletzungsprobleme im Becken, wie er der BBC berichtete. Letztlich stellte es sich als Muskelentzündung im Lendenwirbelbereich heraus. Sechs Tage lang hatte er daheim auf das Ergebnis eines Coronatests warten müssen, ehe die Untersuchung erfolgen konnte.

Nun sei die Blessur aber kein Thema mehr. "Als ich auf Sand zu trainieren begonnen habe, habe ich mich sehr gut gefühlt", sagte der mit einer Wildcard versehene Schotte. Rund dreieinhalb Jahre hat der zweifache Olympiasieger nicht auf Sand gespielt. "Für das war es besser als erwartet." Murray hatte 2016 das Finale der French Open erreicht, hatte dann aber Hüftprobleme und sich zwei Operationen unterzogen. Im vergangenen Jahr startete er ein Comeback und gewann in Antwerpen seinen 46. Einzel-ATP-Titel.

Endspielgegner war da Wawrinka, es war das bisher letzte Duell mit dem Schweizer. Der 35-jährige Eidgenosse liegt im Head-to-Head mit dem 33-jährigen Murray 8:12 zurück. Vier von bisher fünf Sand-Duellen gingen an Wawrinka, die jüngsten beiden wurden in Roland-Garros-Halbfinali gespielt. 2016 behielt Murray in vier Sätzen die Oberhand, am 9. Juni 2017 Wawrinka in fünf. Es war das bisher letzte Match Murrays auf Sand. (APA)

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