Mit 87 Jahren neu auf der Suche: Richard Lugner ist wieder Single

Der Bauunternehmer Richard Lugner feiert kommenden Monat seinen 88. Geburtstag. Den wird er wohl ohne eine Partnerin an seiner Seite begehen müssen, denn wie jetzt bekannt wird, sind er und seine Freundin Katrin Karrer nicht mehr zusammen.

Neun Monate lang waren Katrin „Zebra“ Karrer und Richard Lugner ein Paar.
© BARBARA GINDL

Wien – Der Wiener Unternehmer und Opernball-Star Richard „Mörtel" Lugner feiert am 11. Oktober seinen 88. Geburtstag. Mit wem er das in Corona-Zeiten tun wird, ist nicht klar. Feststeht aber, nicht mit der 48-jährigen Katrin „Zebra" Karrer, denn die beiden haben sich nach neunmonatiger Beziehung getrennt. „Ich bin im Moment allein", sagt Lugner auf Nachfrage im Interview mit der Kronen Zeitung.

Wenn es nach ihm geht, soll das aber nicht so bleiben: „Ich gebe zu, dass ich gerne wieder eine fixe Partnerschaft hätte. Ich habe aber nie von mir aus gesucht, mir sind die Frauen immer zugefallen." Das scheint immer noch so zu sein. "Unlängst hat eine Frau zu mir gesagt, sie wäre gern mein ,Tiger'...", verrät „Mörtel". Doch da hat er Prinzipien: „Aber sie ist erst 25, das ist doch zu jung für mich", so sein Ausschlusskriterium. Zuletzt war er von 2014 bis 2016 mit Cathy „Spatzi" Lugner verheiratet.

„Vielleicht werde ich sogar 100"

Richard Lugner erholt sich aktuell zu Hause von einem 28 Tage langen Krankenhausaufenthalt. Bei einem Sturz hatte er sich die Oberschenkelgelenkspfanne gebrochen. Hinzu kamen Darmblutungen und eine Lungenentzündung. Im Moment muss er sich auf Krücken stützen, „und im Büro, wenn es keiner sieht, fahre ich dann mit dem Rollator herum", erzählt er augenzwinkernd. Dennoch ist er zuversichtlich. „Ich bin bald 88 und denke, dass ich noch zehn Jahre schaffen könnte. Und wer weiß: Vielleicht werde ich sogar 100", so Lugner. Über den Tod denkt er offenbar nicht nach: „Ich steh mitten im Leben, den Gedanken an den Tod verdränge ich. Ich will nicht sterben, aber dahinsiechen möchte ich auch nicht. Ein schneller, rascher Tod wäre schön", wünscht er sich.

Ganz sicher möchte er noch ein paar Mal zum Wiener Opernball gehen können, doch zumindest fürs nächste Jahr kann er darauf nicht mehr hoffen. Das Event wurde vergangene Woche aufgrund von Corona abgesagt. „Das ist schon gescheit", kommentierte Lugner die Entscheidung der Regierung von Kanzler Sebastian Kurz. „Solange es keine Impfung gibt und die Fallzahlen hoch sind, wird es solche Veranstaltungen nicht geben." Seinen für 2021 vorgesehenen Gast will er nun 2022 mitbringen. (TT.com)


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