Corona verstärkte Nutzung von Bankomatkarten und Online-Zahlungen

Seit dem Ausbruch der Pandemie nutzt gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) seine Bankomatkarte intensiver, zahlt bzw. überweist je knapp ein Fünftel (19 Prozent) verstärkt via Hand-Apps und Online-Bezahldienste.

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Wien– "Cash is king" gilt in Österreich auch in der Coronakrise. Barzahlungen gelten als sicher und ermöglichen es, die Übersicht über Ausgaben zu behalten, so das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Bankenverbands. Doch seit dem Ausbruch der Pandemie nutzt gut ein Viertel der Befragten (27 Prozent) seine Bankomatkarte intensiver, zahlt bzw. überweist je knapp ein Fünftel (19 Prozent) verstärkt via Hand-Apps und Online-Bezahldienste und zücken 17 Prozent öfter die Kreditkarte.

Das dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass das Bestellen via Internet infolge des "Social Distancing" angesichts der Covid-19-Pandemie stark zugenommen hat und auf diesem Weg keine Barzahlungen möglich sind. Jedenfalls beklagt der Handelsverband auch nach dem siebenwöchigen Lockdown im Frühjahr massive Einbußen bei Umsätzen und Kundenfrequenz gegenüber dem Vorjahr.

Scheine "sicher" und Bankomatkarte "bequem"

Zur Eindämmung des Virus hat das Gesundheitsministerium zudem dazu aufgerufen, im stationären Handel mit der Bankomatkarte zu zahlen und nicht in bar. 25 Prozent der über 1000 Befragten nutzen Bargeld seit dem Corona-Ausbruch weniger stark, so ein weiteres Ergebnis der Erhebung des Verbands der österreichischen Banken & Bankiers.

Der Umfrage zufolge, die zwischen 22. Juli und 3. August durchgeführt wurde, erfolgen aber immer noch 33 Prozent der monatlichen Zahlungen über Bargeld, 29 Prozent über Bankomat und nur elf Prozent via Online-Banking. Während das Zahlen mit Münzen und Scheinen als besonders sicher und übersichtlich gilt, wird die Bankomatkarte als bequem angesehen. (APA)

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