Spiel am "Rande des Wahnsinns" war für Thiem-Physio "ein guter Test"

Über dreieinhalb Stunden stand Dominic Thiem beim Fünf-Satz-Krimi gegen den Franzosen Hugo Gaston auf dem Platz. Neben der physischen war auch die psychische Beanspruchung für Österreichs Nummer eins groß.

Einmal tief durchatmen: Dominic Thiem hatte für seinen Viertelfinaleinzug ein hartes Stück Arbeit zu leisten.
© MARTIN BUREAU

Paris – Geht es nach seinem Physiotherapeuten, hat Tennis-Ass Dominic Thiem den Fünfsatz-Kraftakt gegen den Franzosen Hugo Gaston am Sonntag gut verdaut. "Gefühlsmäßig hat er das Match gut weggesteckt", erklärte Alex Stober am Montag. "Es war ein sehr guter Test für ihn. Und für uns alle eine komplett neue Erfahrung gegen einen Spieler, der ihn fast an den Rande des Wahnsinns gebracht hat."

"Neben der physischen Beanspruchung durch die vielen Stopps (Anm. 53) war es ein unheimlicher mentaler Kampf", sagte der Deutsche, der auch erzählte, dass es danach "wieder spät, halb zwei" geworden sei. Thiem trifft am Dienstag im Kampf um sein fünftes French-Open-Halbfinale en suite auf den argentinischen Weltranglisten-14. Diego Schwartzman, den er in bisher acht Duellen sechsmal besiegen konnte. Laut Stober müssen sich die Fans keine Sorge um den Zustand Thiems machen. "Körperlich geht es ihm gut", sagte der Deutsche, dessen Schützling am Montag "leichtes Training" absolvierte. (APA)

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