Tiroler Sebastian Weyrer ist "Zivildiener des Jahres"

Aus über 100 Kandidaten ist Sebastian Weyrer als Zivildiener des Jahres 2019 übrig geblieben. Er hat im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern Innsbruck Eindruck hinterlassen.

Die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) gab die Auszeichnung zum Zivildiener des Jahres bekannt.
© APA/Punz

Wien/Innsbruck – Der Tiroler Sebastian Weyrer ist der "Zivildiener des Jahres 2019". "Er hat während seines gesamten Zivildienstes im Heim St. Vinzenz der Barmherzigen Schwestern Innsbruck ein unerschöpfliches Maß an Geduld, Empathie und Wertschätzung an den Tag gelegt", sagte die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) per zugeschalteter Videobotschaft am Montagabend bei der Preisverleihung in Wien.

Weyrer wurde von einer Jury aus über 100 Kandidaten ausgewählt. "Er war stets bemüht, den ihm anvertrauten Personen ein höheres Maß an Selbstständigkeit zu ermöglichen und sie mit Kreativität zu Aktivitäten im Wohnheim zu motivieren. Dabei hat er mehr als 'nur' seine Arbeit gemacht. Er hat sich den Menschen voll und ganz gewidmet und ist auf sie eingegangen. Das begann in der Früh, wenn er beruhigende Worte für jene fand, die eine schlechte Nacht hatten. Und das endete abends, wenn er genau wusste, welcher seiner Schützlinge ausreichend gegessen oder getrunken hatte", hieß es in der Begründung.

"Zivildiener des Jahres" werden seit dem Jahr 2008 ausgezeichnet. Ziel ist, "jene Zivildiener vor den Vorhang zu holen, die besonderen Einsatz gezeigt haben", hieß es in einer Aussendung. (APA)

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