Schwarze Wölfe im südfranzösischen Unwettergebiet entlaufen

Da die Tiere im Tierpark an Futter gewohnt waren, können sie in freier Wildbahn womöglich nicht überleben. Ein anderes Gehege mit weißen Wölfen wurde vom Hochwasser zerstört, die Tiere darin starben vermutlich.

(Symbolbild)
© pixabay

Nizza – Nach den heftigen Unwettern und Überschwemmungen im Südosten Frankreichs wird mit einem Hubschrauber nach entlaufenen Wölfen gesucht. Mindestens sieben Raubtiere hätten ihr beschädigtes Gehege in einem Natur- und Tierpark in den Bergen oberhalb von Nizza verlassen, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag unter Berufung auf das französische Amt für Biodiversität. Augenzeugen sahen demnach einige Tiere in der Nähe des Parks.

Es gibt Sorge um die schwarzen Wölfe. Denn im Park waren sie an Futter gewohnt. In freier Wildbahn könnten sie möglicherweise nicht überleben, hieß es. Ein anderes Gehege mit weißen Wölfen aus der Arktis wurde dem Bericht zufolge vom Hochwasser zerstört: Ein toter Wolf sei bereits gefunden worden, die beiden anderen seien wahrscheinlich auch gestorben.

In der schwer getroffenen Bergregion oberhalb der Küstenmetropole Nizza gingen die Rettungs- und Aufräumarbeiten unterdessen weiter. Kleinere Dörfer waren teilweise noch von der Außenwelt abgeschnitten, wie Medien berichteten. Tausende Haushalte waren auch vier Tage nach den Unwettern immer noch ohne Strom. Nach einer vorläufigen Bilanz starben im Département Alpes-Maritimes vier Menschen. Acht Menschen werden noch vermisst. (APA/dpa)

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