Olympia-Macher planen Einsparungen von rund 241 Millionen Euro für Tokio-Spiele

Die Kosten für die auf nächsten Sommer verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen nach ersten Planungen der Organisatoren um umgerechnet 241 Millionen Euro gesenkt werden. Das teilten die Olympia-Planer von Tokio am Mittwoch nach einer Exekutivsitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit. Zu diesem Zweck soll unter anderem die Zahl der Olympia-Beteiligten um zehn bis 15 Prozent verringert werden, mit Ausnahme der Athleten. Transportmaßnahmen sollen verschlankt, die Ausgaben für Büroflächen und der Aufwand für Werbung und zeremoniellen Pomp gekürzt werden.

Insgesamt sind vorerst rund 50 Einsparungsmaßnahmen geplant. Der Gastgeber-Vertrag mit Japan, Tokio und dem IOC wegen der Verschiebung in Folge der Corona-Krise sei entsprechend angepasst worden, hieß es. Nach Ansicht der Olympia-Organisatoren sind die beschlossenen Maßnahmen ein Modell für künftige Großereignisse einschließlich Olympischer Spiele. (APA)

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