Entscheidung der Seilbahnbehörde zu Axamer Lizum wird noch einige Zeit dauern

Hatte es ursprünglich geheißen, die Seilbahnbehörden in Wien und Innsbruck werden noch diese Woche über den Antrag der Axamer Lizum AG entscheiden, so dürfte der Bescheid erst in ein, zwei Wochen ergehen.

In der heurigen Wintersaison bangt die Region um den Skibetrieb in der Axamer Lizum.
© TT/Böhm

Axams, Innsbruck - Morgen findet ein weiterer Krisengipfel zur Axamer Lizum mit allen Beteiligten statt. Bekanntlich hat die Betreibergesellschaft des Skigebiets den Antrag auf zeitweise Befreiung von der Betriebspflicht für die Wintersaison 2020/2021 zu befreien - und zwar aus wirtschaftlichen Gründen.

Politik und Interessenvertreter hoffen auf eine Einigung mit der Axamer Lizum Aufschließungsgesellschaft, eine Saison ohne Liftbetrieb wird als Katastrophe bezeichnet.

Hatte es ursprünglich geheißen, die Seilbahnbehörden in Wien und Innsbruck werden noch diese Woche entscheiden, so wird das allerdings dauern. Es braucht nämlich aufgrund der relativ allgemeinen Antragstellung - wirtschaftliche Gründe, Umsatzeinbußen von 50 Prozent - ein relativ umfassendes Ermittlungsverfahren, wie es aus Kreisen des Verkehrsministeriums heißt.

Wien stimmt sich hier mit Innsbruck ab. Wahrscheinlich dürfte erst in ein, zwei Wochen ein Bescheid ergehen. Für die Standseilbahn ist das Verkehrsministerium zuständig, für die Liftanlagen das Land Tirol. (pn, TT.com)


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