Wolfsverdacht bei totem Schaf in Navis, kein Nachweis bei zwei Rissen in Osttirol

Nach dem Fund von zwei toten Ziegen und einem toten Schaf in Kirchdorf bzw. Navis wurde eine genetische Untersuchung in die Wege geleitet. Im Naviser Fall deutet das Rissbild auf einen Wolf hin. In Osttirol war hingegen zuletzt ein Fuchs am Werk.

(Symbolbild)
© PHILIPPE HUGUEN

Navis – Nach dem Fund eines toten Schafes in Navis besteht in Tirol erneut ein Wolfsverdacht. Eines von neun Schafen wurde gerissen, aufgrund des Rissbildes gebe es dahingehend eine konkrete Vermutung, teilte das Land am Donnerstag mit. Zudem wurden auf einer Alm in Kirchdorf zwei tote Ziegen gemeldet. Auf dieser Alm wurde im heurigen Sommer bereits ein Wolf nachgewiesen, hieß es.

Amtstierärzte entnahmen nun Proben für eine genetische Untersuchung. Bei zuletzt eingelangten DNA-Ergebnissen von gerissenen Tieren aus Ellbögen wurde kein Raubtier nachgewiesen. In den Osttiroler Fällen von St. Johann im Walde und Abfaltersbach, wo ein neugeborenes Zwillingskalb und ein Schaf gerissen wurden, wurde ein Fuchs als Verursacher bestimmt.

Indes wurde in Vorderhornbach im Bezirk Reutte ein Luchs fotografiert. Von Rissen aus dieser Gegend ist bis dato nichts bekannt. (TT.com)

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