Kein Risikogebiet mehr: Deutsche Reisewarnung für Hinterriß aufgehoben

Der große Ahornboden in Eng ist ein beliebtes Ausflugsziel.
© Naturpark Karwendel

Der Vomper Ortsteil Hinterriß ist von Deutschland von seiner Liste der Corona-Risikogebiete genommen worden. Damit gilt für die Enklave, wie auch für Jungholz und das Vorarlberger Kleinwalsertal, keine Reisewarnung mehr.

"Diese Entscheidung können wir bestätigen", sagt Florian Kurzthaler, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol. Bereits am Dienstag sei den Verantwortlichen des Landes in einer Videokonferenz mit Vertretern des österreichischen Außenministeriums mitgeteilt worden, dass die Ausnahmeregelung für Jungholz und das Kleinwalsertal analog auch für die Hinterriß gelte. "Und zwar ab sofort", betonte Kurzthaler gestern Abend.

Wie bereits berichtet, waren die Bemühungen, die Reisewarnung für den Vomper Ortsteil aufzuheben, groß. Manfred Reindl, Hotelier und Ortsvorsteher in der Hinterriß, hatte gegenüber der TT geklagt, dass das Tal "wieder vergessen" worden sei. "Das ist eine Katastrophe." Zum einen seien Einkaufsfahrten nach Deutschland nicht mehr möglich gewesen, zum anderen habe die sehr vom angrenzenden Bayern abhängige Wirtschaft gelitten.

Elisabeth Frontull, Geschäftsführerin des TVB Silberregion Karwendel, die sich sehr für die Ausnahmeregelung starkgemacht hatte, ist "begeistert über den Erfolg und die Anerkennung der Hinterriß als Enklave". (bfk)

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