Die Rückendeckung der Fans macht David HCI gegen Goliath Salzburg Mut

Die Eishockey-Haie setzen heute (19.15 Uhr) trotz roter Corona-Ampel gegen Salzburg auf 985 Fans. Nach vier Niederlagen soll ausgerechnet gegen die Bullen wieder gejubelt werden.

Mit den Fans im Rücken wollen Haie-Kapitän Sam Herr und Co. zum kontrollierten Angriff auf Salzburg blasen.
© kristen-images.com / Michael Kristen

Von Alex Gruber

Innsbruck – Bei den Innsbrucker Haien sind bis auf die rekonvaleszenten Verteidiger Kevin Tansey und Lukas Bär alle Mann an Bord. Das Coronavirus hat zwar am Saisonanfang schon die Liga (Bozen, Bratislava) erreicht, aber noch nicht das Haifischbecken. Und außerdem wurden Braden Christoffer und Felix Girard nach ihren Ausschlüssen bei der 1:6-Niederlage gegen die Vienna Capitals nach Ansicht der Videobilder begnadigt.

Haie-Obmann Günther Hanschitz machte sich gestern keine Gedanken über die rote Corona-Ampel für Innsbruck und ob damit eine leere Halle droht: „Erstens kennt sich nicht jeder aus, was die Ampel bedeutet, und zweitens gehe ich davon aus, dass das Salzburg-Match nicht davon betroffen ist. Wir wollen vor den erlaubten 985 Fans einen Heimsieg feiern.“

🏒 bet-at-home ICE Hockey League, 7. Runde

  • 19.15 Uhr: EC Grand Immo VSV - Hydro Fehervar AV19
  • 19.15 Uhr: Black Wings 1992 - Bratislava Capitals (live auf Sky)
  • 19.15 Uhr: HC TWK Innsbruck - EC Red Bull Salzburg
  • 19.15 Uhr: Dornbirn Bulldogs - spusu Vienna Capitals
  • 19.45 Uhr: HCB Südtirol Alperia - Moser Medical Graz99ers

Eine kühne Ansage gegen den Tabellenführer der Liga, der mit J. P. Lamoureux den besten Goalie der vergangenen Jahre sowie eine große Kadertiefe beim eigenen Power-Hockey stellt. Ex-Hai Mario Huber fällt nach Fußbruch bei den Bullen aus, mit Daniel Jakubitzka und Nico Feldner reisen zwei weitere Tiroler heute einmal mehr im Auswärtsdress an.

„Wir werden von jedem eine Topleistung benötigen. Und ich hoffe, wir haben verstanden, dass es nur mit Disziplin geht“, setzt HCI-Cheftrainer Mitch O’Keefe darauf, dass das Kollektiv dem Matchplan über 60 Minuten und ohne Aussetzer folgt. Der 36-jährige Kanadier beordert heute René Swete ins Tor und lässt in den ersten drei Angriffsreihen jeweils zwei Legionäre mit einem Österreicher sowie eine vierte Linie nur mit Einheimischen auflaufen, um selbst die nötige Tiefe zu schaffen: „Wir müssen die Dinge in die richtige Richtung lenken.“ Nach vier Niederlagen sollen die Fans in der Tiwag-Arena wieder feiern.


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