Wacker verzichtet im Cup auf Experimente, Wörgl will beim LASK "ungut" sein

Nach dem Aus der WSG Tirol gegen den FAC ruhen die Tiroler Cup-Hoffnungen auf den Schultern des FC Wacker Innsbruck. Für Regionalligist Wörgl wartet in Linz das Spiel des Jahres.

Mit einem Heimsieg gegen Stripfing will sich der FC Wacker mit Jamnig und Viteritti (rechts) für die dritte Cuprunde qualifizieren.
© gepa

FC Wacker Innsbruck - SV Stripfing 17.00 Uhr

Nach zweiwöchiger Pause steigt der FC Wacker heute ab 17 Uhr (live oefb.tv) im Tivolistadion gegen zwei starke Gegner wieder in sein Pflichtspielprogramm ein. Den SV Stripfing als Konkurrent in der zweiten Pokalrunde und den Corona-Virus, der im Großraum Innsbruck dafür sorgte, dass die Ampel auf Rot geschaltet wurde. Die verhängte Zuschauerbeschränkung von 250 Personen gilt allerdings nicht für das Tivoli, dort greift weiter das Sicherheits- und Hygeniekonzept der Bundesliga. Höchstens 3000 Fans sind zugelassen, im heutigen Cupspiel ist nur die Osttribüne offen, die Kioske bleiben ausnahmslos geschlossen.

Zum Sportlichen – FCW-Coach Daniel Bierofka, der in der Pause seinen Kickern ein umfangreiches Programm abverlangte, verzichtet im Cup auf Experimente: „Es wird die stärkste Elf auflaufen.“ Der Gegner wird sicher nicht unterschätzt: „Stripfing ist eine sehr starkes Regionalligateam mit Zweitliganiveau. Nicht umsonst haben sie in der ersten Runde bei Austria Lustenau 2:1 gewonnen.“ Im Kader der Niederösterreicher stehen neben den Ex-Bundesligaspielern Benjamin Sulimani und Daniel Toth noch weitere Ex-Profis mit Zweitligaerfahrung. Bei den Tirolern fehlen Markus Wostry und Clemens Hubmann (mit Außenbandeinriss) länger.

Wacker-Mittelfeldspieler Raphael Galle erinnerte sich gerne an die letztjährige Pokalgeschichte (Anm. Halbfinale): „Der Cup ist eine coole Sache, wir wollen auch heuer so weit wie möglich kommen.“ (w.m.)

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LASK - SV Wörgl 17.00 Uhr

Was kann der SV Wörgl gegen den LASK besser machen als beispielsweise Sporting Lissabon? „Einiges“, lachte Wörgl-Coach Denis Husic. „Am besten nicht so viele Tore kassieren.“ Aber Spaß beiseite. Natürlich schreiten die Unterländer heute in Linz (17 Uhr, live oefb.tv) als krasser Außenseiter auf den Rasen. Aber: „Wir fahren nicht aus Jux und Tollerei hin, sondern wollen versuchen, unsere kleine Chance zu nutzen.“ Und der Coach betont: „Als Außenseiter sind wir eine ungute Mannschaft, das haben wir schon öfters bewiesen.“

Bis auf den Langzeitverletzten Johannes Erb kann der Coach aus dem Vollen schöpfen. Beim LASK könnten heute Thomas Goiginger und Marvin Potzmann nach Kreuzbandrissen ihr Comeback und die Neuzugänge Johannes Eggestein und Mads Emil Madsen ihr Debüt geben. Die Wörgler hatten – im Gegensatz zur Reichenau – auf das Heimrecht verzichtet. „Wir machen einen schönen Ausflug zum LASK“, hatte Obmann Andreas Widschwenter nach der Auslosung erklärt. (t.w.)


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