Später Treffer ließ Wacker gegen Stripfing jubeln, Wörgl verkaufte sich teuer

Der FC Wacker Innsbruck erreichte durch einen 1:0-Erfolg gegen den SV Stripfing das Cup-Achtelfinale. Für den SV Wörgl war beim 0:3 beim LASK hingegen wie erwartet Endstation.

Schwarzgrüne Jubeltraube: Florian Jamnig entschied die Partie mit seinem verwandelten Elfmeter zugunsten des FC Wacker Innsbruck.
© GEPA pictures/ Amir Beganovic

Innsbruck – Die Cup-Reise des FC Wacker Innsbruck geht im Achtelfinale weiter. Die Tiroler setzten sich am Samstag zuhause gegen den Regionalligisten SV Stripfing mit 1:0 durch. Das klare Chancenplus konnten die Schwarzgrünen - im Vorjahr Halbfinalist im Uniqa ÖFB-Cup - erst drei Minuten vor Spielende durch einen verwandelten Jaming-Elfmeter in Zählbares ummünzen.

Der SV Wörgl musste hingegen wie erwartet die Segel streichen. Der Tiroler Regionalligist bot Bundesligist LASK beim Auswärtsmatch in Linz lange Paroli. Ein Tor von Neuzugang Johannes Eggestein brachte den Favoriten in der ersten Halbzeit in Führung (31.). Andreas Gruber und Peter Michorl stellten erst in der Nachspielzeit den 3:0-Endstand zugunsten des Europa-League-Teilnehmers her.

🎥 Videobeitrag: LASK nach 3:0 gegen Wörgl im Cup weiter

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Nach dem Aus der WSG Tirol am Freitag gegen den FAC (0:1) ist noch ein weiterer Tiroler Verein in der 2. Cup-Runde engagiert. Aufgrund zahlreicher Corona-Fälle in den Reihen der Innsbrucker wurde die Partie der SVG Reichenau gegen Blau-Weiß Linz allerdings auf 4. November verschoben.

Salzburg und Rapid souverän, Sturm und Hartberg mit Mühe

Titelverteidiger Salzburg hat die erste wirkliche Hürde im diesjährigen ÖFB-Cup genommen. Im Zweitrunden-Spiel zweier Bundesliga-Vertreter setzte sich der Champions-League-Starter am Samstag beim SKN St. Pölten mit 3:0 (1:0) durch. Eine Stunde lang mussten die Salzburger nach der Führung durch Albert Vallci (22.) durchaus um den Erfolg kämpfen. Enock Mwepu (77.) gelang aber das schlussendlich verdiente zweite Tor, Andre Ramalho (89.) rundete den Erfolg der Gäste ab.

Salzburg entschied damit auch den neunten Pflichtspiel-Auftritt dieser Saison für sich. Am Mittwochabend wartet auf die "Roten Bullen" der erste Auftritt in der Gruppenphase der Champions League. In Wals-Siezenheim geht es gegen den russischen Vizemeister Lok Moskau.

⚽ ÖFB-Cup, 2. Runde

  • VfB Hohenems - SK Sturm Graz 1:2 (0:2). Tore: Wunderli (85.) bzw. Jantscher (40.), Balaj (46.)
  • SKN St. Pölten - FC Red Bull Salzburg 0:3 (0:1). Tore: Vallci (22.), Mwepu (77.), Ramalho (89.)
  • FC ASKÖ Gmünd (Kärntner Liga) - TSV Hartberg 3:4 n.V. (3:3, 2:1). Tore: Allmayer (17.), Gasser (37., 90.+4./Elfmeter) bzw. Rotter (21., 83.), Rep (50.), Ertlthaler (114.). Gelb-Rote Karte: T. Kainz (113./Foul/Hartberg)
  • SC Wiener Neustadt - SK Rapid Wien 1:5 (1:3). Tore: Weidinger (22.) bzw. Knasmüllner (18.), Ritzmaier (32., 70.), Kara (45.+1), Arase (77.)
  • LASK - SV Wörgl 3:0 (1:0). Tore: Eggestein (29.), Gruber (91.), Michorl (93.)
  • SCR Altach - SV Seekirchen 7:0 (3:0). Tore: Fischer (21., 35.), Maderner (23.), Obasi (70., 89.), Casar (82., 85.)
  • FC Wacker Innsbruck - SV Stripfing/Weiden 1:0 (0:0). Tor: Jamnig (87./Elfmeter)
  • First Vienna FC (Wiener Liga) - SK Vorwärts Steyr 3:2 (2:0). Tore: Stehlik (19.), B. Luxbacher (38.), Bartholomay (90.) bzw. Brandstätter (57./Freistoß), Martinovic (94.)

Sturm Graz schaffte mit Mühe den Einzug ins Achtelfinale. Die Steirer mussten am Samstag beim Vorarlberger Drittligisten VfB Hohenems hart kämpfen, um den 2:1-Erfolg in trockene Tücher zu bringen. Nach dem Kopfball-Anschlusstor von Maurice Wunderli (85.) kamen die von Ex-Altach-Trainer Werner Grabherr gecoachten Gastgeber in der Schlussphase noch an den Ausgleich heran. Für Sturm hatten zuvor Jakob Jantscher (40./Elfmeter) und Bekim Balaj (46.) getroffen.

Der TSV Hartberg musste gegen den Kärntner-Liga-Verein Gmünd gar in die Verlängerung. Dort erzielte Ertlthaler in der 114. Minute den 4:3-Siegtreffer. Rapid erledigte seine Hausaufgaben beim Regionalligsten Wiener Neustadt mit 5:1 standesgemäß. Altach schoss sich gegen den SV Seekirchen mit einem 7:0-Kantersieg den Liga-Frust von der Seele. (TT.com)


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