Achter Sieger im zehnten Saisonrennen: Alex Rins triumphiert in Aragon

Der Suzuki-Pilot setzte sich vor seinen spanischen Landsleuten Alex Marquez auf Honda und Joan Mir auf Suzuki durch. Fabio Quartararo, der aus der Pole-Position gestartet war, blieb ohne Punkte und gab die WM-Führung an Mir ab.

Alex Rins fuhr taktisch clever zum Sieg.
© JOSE JORDAN

Alcaniz - In zehn Moto-GP-Rennen in dieser Saison hat es nun bereits acht verschieden Triumphatoren gegeben. Am Sonntag trug sich beim ersten von zwei WM-Läufen in Aragon Suzuki-Pilot Alex Rins in die Siegerliste ein. Er setzte sich vor seinen spanischen Landsleuten Alex Marquez auf Honda und Joan Mir auf Suzuki durch. Fabio Quartararo, der aus der Pole-Position gestartet war, blieb ohne Punkte und gab die WM-Führung an Mir ab. Bester KTM-Fahrer war Brad Binder (11.).

Rins fuhr ein taktisch kluges Rennen, nach einem sehr gutem Start war er reifenschonend unterwegs und ließ sich mit dem Überholen Zeit. "Der Sieg ist für die Zuschauer, die nicht kommen durften, für das Team und die Familie", sagte Rins. Marquez verhinderte mit einem starken Rennen einen Suzuki-Doppelsieg. "Das hätte ich mir von Platz elf aus nicht gedacht. Wir müssen auf jeden Fall unser Qualifying verbessern", nahm er sich für nächste Woche vor.

Mit Rang drei holte sich Mir die WM-Führung von Quartararo. Der Franzose (Yamaha) blieb als 18. ohne Punkte. Er ist übrigens der Einzige, der in dieser Saison bereits öfter als einmal gewonnen hat, er hält bei drei Erfolgen. Nicht viel zu jubeln gab es am Sonntag auch für KTM, Binder (Südafrika) wurde Elfter, Pol Espargaro Zwölfter. In der WM liegt Mir mit 121 Punkten sechs vor Quartararo, Pol Espargaro ist Neunter.

Valentino Rossi musste wegen eines positiven Coronavirus-Tests für den Grand Prix passen. Bei dem 115-fachen Grand-Prix-Sieger aus Italien verläuft die Erkrankung nicht symptomfrei, in den sozialen Medien schrieb er von Fieber. WM-Titelverteidiger Marc Marquez fehlt wegen seiner Schulterverletzung nach wie vor.

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In der Moto2 setzte sich der Brite Sam Lowes auf Kalex vor seinen Markenkollegen Enea Bastianini (ITA) und Jorge Martin (ESP) durch. In der Moto3 schied KTM-Pilot Maximilian Kofler auf Rang 24 liegend zwei Runden vor Ende mit einem Highsider aus. "Vom Speed her war es einer meiner besten Auftritte", fand der Österreicher trotzdem Positives. Platz eins ging an den Spanier Jaume Masia (Honda) vor den beiden KTM-Fahrern Darryn Binder (RSA) und Raul Fernandez (ESP).

Schon in einer Woche wartet mit dem Grand Prix von Teruel ein weiterer WM-Lauf ebenfalls auf der Strecke in Alcaniz im "MotorLand Aragon".


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