Mann fixiert: Laut Wiener Linien handelten Securitys nach Vorschrift

Der Mann, der wegen eines fehlenden Mund-Nasen-Schutzes angesprochen worden war, wurde offenbar den Vorschriften folgend behandelt. Er habe sich geweigert, die Station zu verlassen und sei aggressiv geworden.

Zu dem Vorfall kam es am Wiener Westbahnhof.
© HERBERT NEUBAUER

Wien – Jene Security-Mitarbeiter, die am Wochenende einen dunkelhäutigen Mann in der U-Bahn-Station Westbahnhof am Boden fixiert hatten, haben laut Wiener Linien gemäß ihren Vorschriften gehandelt. Dies habe eine interne Prüfung ergeben, bei der auch die Body-Cams der Sicherheitsorgane ausgewertet wurden, hieß es. Der Mann hat sich demnach nicht nur geweigert, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Er soll die Security-Kräfte auch angegriffen haben.

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Das Vorgehen der Mitarbeiter sei "absolut korrekt" gewesen, versicherte eine Sprecherin. Die Person sei höflich aufgefordert worden, eine Maske zu tragen oder den Stationsbereich zu verlassen. Es habe zunächst ein Gespräch gegeben, der Mann habe jedoch in weiterer Folge den Mittelfinger gezeigt. Als ihn die Sicherheitskräfte dann am Ellbogen gefasst hätten, um ihn hinauszubegleiten, habe der Mann mit einem Kopfstoß reagiert.

Aus diesem Grund sei er am Boden fixiert und die Polizei verständigt worden. Dies entspreche den Vorschriften, wurde betont. (APA)


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