Asfinag: "Vernetzte Straße" soll Autobahnen sicherer machen

Das C-ITS ("Cooperative Intelligent Transport Systems") und soll den Austausch von sicherheitsrelevanten Informationen zwischen Fahrzeugen und der Straße über Funk ermöglichen.

In Betrieb gehen sollen die ersten C-ITS-Dienste zum Thema Gefahrenwarnung innerhalb der nächsten 16 Monate. (Symbolfoto)
© Michael Mader

Wien – Die Asfinag hat ein Projekt zur Vernetzung von Fahrzeugen mit der Straße gestartet. Das System heißt C-ITS ("Cooperative Intelligent Transport Systems") und soll den Austausch von sicherheitsrelevanten Informationen zwischen Fahrzeugen und der Straße über Funk ermöglichen. Das Gesamtvolumen des Rahmenauftrags beträgt 14,5 Mio. Euro, teilte die Autobahnholding am Dienstag in einer Aussendung mit.

Und so funktioniert C-ITS: Wenn ein Fahrzeug eine für andere Verkehrsteilnehmer wichtige Beeinträchtigung feststellt, wird diese über Funk den anderen WLAN-tauglichen Fahrzeugen kommuniziert. So kann viel schneller auf noch gar nicht im Sichtbereich liegende Gefahrenstellen wie Staus, Pannen, Unfälle oder Spursperren reagiert werden. Mit C-ITS ausgestattete Fahrzeuge, wie der neue VW Golf 8, können diese Nachrichten direkt im Cockpit anzeigen, so die Asfinag.

Die Ausrüstung umfasse bis zu 525 Straßeneinheiten sowie eine Steuerungszentrale und werde ab November Schritt für Schritt entlang der Autobahnen installiert. In Betrieb gehen sollen die ersten C-ITS-Dienste zum Thema Gefahrenwarnung innerhalb der nächsten 16 Monate. Beim weiteren Ausbau stehe dann die Unterstützung von automatisiertem Fahren sowie das vernetzte Verkehrsmanagement im Fokus. (APA)


Kommentieren


Schlagworte