Mentalcoach Rogan flüchtete in USA: "Wollte nicht zwei Wochen in Israel bleiben"

Anstatt sich wie vorgeschrieben in Quarantäne zu begeben, trat Markus Rogan trotz positivem Corona-Test die Heimreise an. Jetzt sagt er dazu, er habe einfach nicht bleiben wollen.

Der israelische Verband erwägt eine Zivilklage gegen Markus Rogan. (Archivbild)
© GEPA pictures/ Philipp Brem

Jerusalem, Wien – Ex-Schwimmstar Markus Rogan hat laut der israelischen Nachrichtenseite "ynet" zu seiner Abreise aus dem Land trotz eines positiven Corona-Tests Stellung genommen. "Ich wollte nicht zwei Wochen in Israel bleiben, das ist nicht mein Land", zitiert die Seite den Österreicher, der als Mentalcoach der israelischen Nationalmannschaft arbeitete. Er habe nicht verstanden, dass er im Land bleiben sollte, er habe in den USA sein wollen. Auf den Flügen habe er eine Maske getragen.

Rogan war vergangene Woche in Israel positiv auf das Coronavirus getestet worden. Statt sich wie vorgeschrieben für zwei Wochen im Land in Quarantäne zu begeben, hatte er seinen Flug umgebucht und war über Deutschland in die USA geflogen, wo er lebt. Am Flughafen soll er laut israelischen Medien einen älteren, Corona-negativen Test vorgezeigt haben. Die Verständigung des Flughafens durch die Behörden sei zu spät gekommen. Wegen dieses Vorfalls würden nun die Vorschriften verschärft. Der israelische Verband erwäge nun eine Zivilklage gegen Rogan, heißt es auf der Nachrichtenseite. (APA)

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