Börsengang von McAfee rund 740 Millionen Dollar schwer

Die IT-Sicherheitsfirma McAfee hat von bei der Rückkehr an die Börse viel Geld eingesammelt. Umgerechnet 523,12 Millionen Euro gab es von Investoren, 120 Millionen Dollar nahmen Aktionäre durch den Verkauf von Anteilen ein.

Die New Yorker Börse.
© ANGELA WEISS

New York – Die IT-Sicherheitsfirma McAfee hat bei ihrer Rückkehr an die Börse knapp 620 Millionen Dollar (523,12 Mio. Euro) von Investoren eingesammelt. Weitere 120 Mio. Dollar nahmen McAfee-Aktionäre durch den Verkauf von Anteilen ein. McAfee setzte den Ausgabepreis der Aktie in der Nacht auf Donnerstag auf 20 Dollar fest – und damit eher näher zum unteren Ende der anvisierten Spanne von 19 bis 22 Dollar. Die US-Firma ist einer der Pioniere der IT-Sicherheits- und Antiviren-Branche.

Das 1987 gegründete Unternehmen mit Sitz im kalifornischen Santa Clara ist auch durch den umstrittenen Gründer John McAfee bekannt, mit dem die Firma aber abgesehen vom Namen längst nichts mehr zu tun hat. McAfee war bereits bis zur Übernahme durch den Chip-Riesen Intel im Jahr 2010 an der Börse. Intel zahlte damals 7,7 Milliarden Dollar für McAfee, entließ die Firma aber 2017 wieder in die Unabhängigkeit.

Seitdem ist McAfee in Privatbesitz. Mehrheitseigentümer ist der Finanzinvestor TPG, Intel behielt allerdings 49 Prozent. Dem Börsenprospekt zufolge machte McAfee in den sechs Monaten bis Ende Juni einen Nettogewinn von 31 Millionen Dollar, der Umsatz betrug 1,4 Milliarden Dollar. (APA, dpa)

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