Morbidelli gewann den Grand Prix von Teruel, KTM-Pilot Espargaro Vierter

Franco Morbidelli triumphierte im "MotorLand Aragon".
© Javier Cebollada via www.imago-images.de

Alcaniz - Yamaha-Pilot Franco Morbidelli darf sich zum zweiten Mal Sieger eines MotoGP-Rennens nennen. Der Italiener setzte sich am Sonntag im "MotorLand Aragon" in Alcaniz im Grand Prix von Teruel vor dem Suzuki-Duo Alex Rins und Joan Mir durch, der die WM-Führung ausbaute. Deren spanischer Landsmann Pol Espargaro sorgte als Vierter für die beste KTM-Platzierung, Markenkollege Miguel Oliveira wurde Sechster.

Für den Italiener Morbidelli war es der zweite Saisonsieg nach jenem in Misano sowie insgesamt in seiner Karriere. Der 25-Jährige war 2017 Weltmeister in der Moto2-Kategorie. Er lieferte eine tadellose Vorstellung ab und hatte seine Verfolger während des gesamten Rennens in Griff. "Ich wusste, ich muss ein aggressives Rennen machen, ich war sehr konzentriert, ich hatte ein super Gefühl am Bike. Die Mannshaft hat einen super Job gemacht", sagte er auf Servu TV. Der aus der Pole Position gestartete Japaner Takaaki Nakagami kam nach einem Sturz in der ersten Runde nicht in die Wertung.

Morbidelli ist in der WM-Wertung mit 112 Punkten Vierter. Davor liegen Mir (137), der Franzose Fabio Quartararo (Yamaha/123) und mit Maverick Vinales (Yamaha/118) ein weiterer Spanier. Für KTM klassieren sich Espargaro (8.), Oliveira (10.) und Brad Binder (12.) unter den ersten zwölf. Drei Rennen sind noch zu fahren und die Titelentscheidung nach wie vor komplett offen.

KTM rehabilitierte sich für das mäßige Abschneiden vor einer Woche, als Binder im ersten der beiden Alcaniz-Rennen als Elfter der Beste war. "Das war eine tolle Antwort vom ganzen Team. Das so umzudrehen von der letzte Woche auf diese, das war eine starke Nummer. Ich hoffe, dass wir zur alten Stärke zurück sind", erklärte KTM-Motorsport-Direktor Pit Beirer. Hinter Espargaro und Oliveira war mit Iker Lecuona (9.) noch ein dritter Pilot in die Top Ten gekommen. In der Moto3 kam KTM-Pilot Maximilian Kofler über den 28. Rang nicht hinaus.

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