Corona-Zahlen steigen: Telefonische Krankschreibung kommt zurück

Künftig kann man sich wieder per Telefon krank schreiben lassen. Nicht nur bei Corona-Symptomen. Der Schritt ist nötig, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Die Maßnahme gilt bis März.

(Symbolfoto)
© Andreas Gebert

Wien – Die telefonische Krankschreibung ist ab 1. November, sprich, real ab kommender Woche wieder möglich. Darauf haben sich Arbeitgeber- und Dienstnehmer-Vertreter in der Österreichischen Gesundheitskasse verständigt. Gelten soll das bis Ende März. Zuletzt war die telefonische Krankschreibung nur bei Corona-Symptomen möglich.

Verkündet hat die Neuigkeit der Wirtschaftsbund, der aber gleich betont, dass solche eine Maßnahme nur so lange wie notwendig gelten können. Der persönliche Kontakt mit dem Arzt sei noch immer die ideale Patientenbetreuung und solle nicht auf Dauer durch Ferndiagnosen ersetzt werden. Durch die telefonische Krankschreibung senke man jetzt aber die Gefahr einer Corona-Ansteckung für Ärzte sowie das Gesundheitspersonal und entlaste zusätzlich das Gesundheitssystem: "Damit hoffen wir, dass zusätzliche Kapazitäten für ein zukünftiges Freitesten geschaffen werden können", so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kurt Egger.

Ebenso wie für die Versicherten der Österreichischen Gesundheitskasse wird auch für Selbstständige und Bauern die telefonische Krankschreibung von 1. November bis 31. März 2021 wieder eingeführt. Das teilte der Obmann der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) am Freitagnachmittag in einer Aussendung mit. (APA)

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