Salzburg schoss sich gegen die WSG Tirol für den FC Bayern warm

Für die WSG Tirol gab es am Samstag beim Gastspiel bei Meister Red Bull Salzburg nichts zu holen. Die Silberberger-Elf kassierte eine deutliche 0:5-Abfuhr.

Bereits nach drei Minuten ging Salzburg gegen die WSG Tirol in Führung.
© GEPA pictures/ Jasmin Walter

Salzburg – Red Bull Salzburg spielt in Österreich in einer eigenen Liga. Das stellte der Meister am Samstag beim 5:0-Heimerfolg über die WSG Tirol wieder eindrucksvoll unter Beweis. Obwohl Trainer Jesse Marsch einige Stammkräfte vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Bayern München am Dienstag (21.00 Uhr) schonte, fuhr die Bullenherde den sechsten Sieg im sechsten Ligaspiel ein.

Noah Okafor (3., 71.) und Sekou Koita (74., 84.) trafen jeweils doppelt, zudem bugsierte WSG-Verteidiger David Gugganig die Kugel einmal ins eigene Tor (34.). 1500 Zuschauer sahen einen konzentrierten Auftritt der "Rotations-Elf". Es war wohl für lange Zeit das letzte Spiel vor Fans. Diese werden nach der neuerlichen Verschärfung der Corona-Vorgaben der Bundesregierung ab Dienstag wieder aus den Stadien verbannt.

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⚽ tipico Bundesliga, 6. Spieltag

FC Red Bull Salzburg - WSG Tirol 5:0 (2:0)

  • Tore: 1:0 (3.) Okafor, 2:0 (34.) Gugganig (Eigentor), 3:0 (57.) Okafor, 4:0 (74.) Koita, 5:0 (84.) Koita (Elfmeter)

TSV Hartberg - Austria Wien 2:1 (1:1)

  • Tore: 1:0 (10.) Tadic, 1:1 (33.) Pichler, 2:1 (47.) Tadic

SKN St. Pölten - SV Ried 4:0 (2:0)

  • Tore: 1:0 (2.) Hugi, 2:0 (45.) Schmidt, 3:0 (60.) Schmidt, 4:0 (63.) Meister (Elfmeter)

Sonntag: Rapid - Altach (14.30 Uhr), Admira - WAC (14.30 Uhr), Sturm Graz - LASK (17.00 Uhr)

Zum Spielverlauf: Schon nach 130 Sekunden "klingelte" es im Gäste-Kasten, nachdem sich der am Elferpunkt allein gelassene Okafor ein Szoboszlai-Zuspiel mit der Brust heruntergenommen und locker eingeschossen hatte. Doch die Tiroler bewahrten Ruhe, agierten gegen den Ball durchaus mutig und profitierten zweimal von defensiven Unsauberkeiten der Hausherren. Einmal entwische Kelvin Yeboah der letzten Verteidigungslinie, scheiterte aber mit einem schwachen Abschluss an Coronel (12.), wenig später verzog er deutlich (14.).

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Salzburg mühte sich, aus dem vielen Ballbesitz etwas zu machen, fand lange aber keine richtig guten Chancen vor. Und auch das 2:0 war nicht nur dem eigenen Druck, sondern der Mithilfe der - auf spielerische Lösungen bedachten - WSG zu verdanken: Erst schlug Fabian Koch beim hohen Ball auf Okafor ein Luftloch, die Hereingabe lenkte Gugganig dann ins eigene Tor. So verdient der Treffer war, so wenig konnte Rotations-Elf bis dahin spielerisch überzeugen.

Nach der Pause trat Salzburg etwas aktiver auf und belohnte sich nach gut zehn Minuten nach Wiederbeginn mit dem 3:0. Wieder war Okafor nach Assist von Masaya Okugawa aus wenigen Metern zur Stelle, eingeleitet hatte die Aktion Szoboszlai mit einem schnellen Vorstoß Richtung Sechzehner. Nach rund einer Stunde warf Marsch dann Andreas Ulmer, Mohamed Camara, Enock Mwepu und Koita ins Geschehen, die Mannschaft hatte noch nicht genug.

Eigentlich haben wir es ganz gut gemacht. Wir haben nicht viel schlechter gespielt, waren vor dem Tor aber zu stümperhaft. Die Art und Weise, wie wir die Gegentore bekommen haben, war zu billig.
David Gugganig, WSG-Verteidiger

Erst ließ Majeed Ashimeru mit einem Weitschuss-Hammer die Latte erzittern (62.), dann zielte Koita nach herrlichem Strafraum-Dribbling am langen Eck knapp vorbei (71.). Wenige Minuten später war der Mann aus Mali dann nach Vallci-Hereingabe zur Stelle, im Finish durfte der von Goalie Ferdinand Oswald gefoulte Stürmer vom Elferpunkt seinen zweiten Treffer des Abends markieren.

Siege für Hartberg und St. Pölten

In den weiteren Samstagsspielen fuhren auch Hartberg und St. Pölten Heimsiege ein. Die Steirer setzten sich zuhause gegen die Austria mit 2:1 durch. Die Niederösterreicher schickten Aufsteiger SV Ried mit einer 4:0-Packung auf die Heimreise. (TT.com, APA)

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