Rublew fuhr beim Erste Bank Open seinen bereits fünften Titel 2020 ein

Andrej Rublew wurde im Wien-Endspiel seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte den italienischen Lucky Loser Lorenzo Sonego 6:4,6:4. Damit qualifizierte sich der Russe auch für die ATP-Finals in London.

Andrej Rublew stand nach 79 Minuten als Finalsieger fest.
© GEORG HOCHMUTH

Wien – Der Sieger des mit 1,551 Mio. Euro dotierten größten Tennis-Turniers Österreichs heißt Andrej Rublew. Der 23-jährige Weltranglisten-Achte setzte sich im Finale des Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gegen Lorenzo Sonego (ITA) nach 79 Minuten sicher mit 6:4,6:4 durch und kürte sich damit auch zum ersten russischen Champion dieser seit 1974 ausgetragenen Veranstaltung.

Rublew kassierte neben den 500 ATP-Zählern einen Siegerscheck in Höhe von 105.240 Euro, Lucky Loser und Djokovic-Bezwinger Sonego konnte sich mit 85.000 Euro trösten.

Für Rublew, der im Viertelfinale den angeschlagenen Titelverteidiger Dominic Thiem eliminiert hatte, bedeutete sein bereits fünfter Titel in diesem Jahr auch die erstmalige Qualifikation für die ATP Finals in London. Der 23-jährige Moskauer kann auch kommende Woche beim letzten Masters-1000-Event des Jahres nicht mehr aus dem Feld der besten acht der Saison verdrängt werden. Im London-Feld ist nun nur noch ein Platz frei. (APA)

🎾 Doppel-Titel zum dritten Mal an Kubot/Melo

Zum dritten Mal nach 2015 und 2016 haben Lukasz Kubot und Marcelo Melo den Doppel-Titel beim Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gewonnen. Die polnisch-brasilianische, als Nummer 3 gesetzte Paarung gewann am Sonntag nach 1:55 Stunden gegen die Briten Jamie Murray/Neal Skupski mit 7:6(5),7:5. Kubot/Melo, die auch im Vorjahr im Endspiel gestanden sind, teilen sich 40.500 Euro Preisgeld, die Finalisten 32.190.

Kubot ist nun sogar schon vierfacher Wien-Sieger, hatte er doch 2009 an der Seite des Steirers Oliver Marach ebenfalls triumphiert.


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