Siedlerbund: Generalversammlung soll verschoben werden

Der 76-jährige Langzeitobmann Josef Altenweisl gerät unter Druck.
© Oblasser

Innsbruck – Um allen Mitgliedern eine Teilnahme an der Generalversammlung der gemeinnützigen Baugenossenschaft Siedlerbund (GHS) zu ermöglichen, ist es aus Sicht der Aufsichtsbehörde notwendig, diese zu verschieben. Das wurde am Montag bekannt. Es sei umgehend zu prüfen, wie die Generalversammlung virtuell abgehalten werden könne. Diese ist ehestmöglich unter Berücksichtigung der Kundmachungsfrist von zehn Tagen einzuberufen und möglichst virtuell abzuhalten.

Bei der Generalversammlung am 4. November in Lienz sollte Obmann Josef Altenweisl abgewählt werden. Er war zuletzt in die Kritik geraten. Gegen ihn werden von Mitarbeitern und Mitgliedern des Aufsichtsrats massive Vorwürfe erhoben.

Altenweisls Postenbesetzungen mit Verwandten, Spesenabrechnungen und Beraterverträge hatten das Land als Aufsichtsbehörde auf den Plan gerufen. Untersucht werden sollte, wie es zu der Handlungsunfähigkeit des Aufsichtsrats gekommen sei, ob der Obmann Einfluss auf das Kontrollorgan genommen habe – Stichwort Rücktritt seines Neffen – oder wie es sich mit den Compliance-Regeln in der GHS im Zusammenhang mit den Postenbesetzungen verhalte. (TT)

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Kommentieren


Schlagworte