Bayern-Boss Rummenigge: „Wir möchten alle, dass Alaba bleibt"

Einen Schlussstrich um den seit Monaten laufenden Vertrags-Disput wollte der Vorstandsvorsitzende noch nicht ziehen, spielt den Ball aber dem ÖFB-Teamkicker zu: "David Alaba muss nun für sich eine Entscheidung treffen."

Ob David Alaba nach der laufenden Saison noch für den FC Bayern aufläuft, ist mehr als fraglich. Die Zeichen stehen auf Abschied.
© BARBARA GINDL

München – Karl-Heinz Rummenigge sieht nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen des FC Bayern mit Abwehrspieler David Alaba den Österreicher am Zug. "David Alaba muss nun für sich eine Entscheidung treffen", sagte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Rekordmeisters in einem Interview der Sport Bild nach den geplatzten Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung auf die Frage, ob die Türe noch nicht komplett zu sei.

Der Verein und der Spieler - vertreten durch seine Berater - konnten sich in den vergangenen Monaten nicht auf einen neuen Kontrakt einigen. Der 28-jährige Alaba könnte den Club im Sommer 2021 ablösefrei verlassen.

"Wir drehen uns seit Monaten im Kreis"

Am Sonntag hatte Bayern-Präsident Herbert Hainer gesagt, das von Alabas Beratern zuvor abgelehnte Angebot des Clubs sei nicht länger gültig. Rummenigge rechtfertigte den Schritt des Vereins in dem Interview. "Wir drehen uns seit Monaten im Kreis. Und irgendwann müssen wir die Planung für die neue Saison angehen, müssen wir wissen: Wird David beim FC Bayern bleiben oder nicht?", sagte er.

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Man befinde sich in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, bemerkte Rummenigge, der aber noch keinen Schlussstrich zog: "Ich glaube, wir ticken hier alle im Verein gleich: Wir möchten alle, dass David bleibt. Er ist ein wunderbarer Mensch und ein Top-Spieler."

Vor dem Sieg des FC Bayern in der Champions League gegen Red Bull Salzburg (6:2) hatte Sportvorstand Hasan Salihamidzic einen Abschied des Österreichers aber als wahrscheinlichste Option bezeichnet. "Ich weiß nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollten", sagte er bei Sky. (APA)


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