LASK schlägt Antwerpen, Rapid-Zittersieg über Dundalk, WAC-Pleite in Zagreb

Die Linzer und die Hütteldorfer sind mit ihren Erfolgen weiter im Aufstiegsrennen. Der Tiroler Wolfsberg-Profi Matthäus Taferner flog in Zagreb mit Gelb-Rot vom Platz.

Goldtorschütze Johannes Eggestein (l.) lässt sich feiern.
© GEPA pictures/ Manfred Binder

Rapid - Dundalk 4:3 (1:1)

Rapid hat in der Europa League im dritten Auftritt den ersten Sieg eingefahren. Beim hart erkämpften 4:3 (1:1) gegen den irischen Außenseiter Dundalk mühten sich die Wiener am Donnerstagabend lange, ehe die ersten Punkte in der Gruppenphase fixiert waren. Maximilian Hofmann (87.) nach einem Fehler des gegnerischen Torhüters und der eingewechselte Yussuf Demir (90.) ließen die Grünweißen im leeren Allianz Stadion am Ende jubeln.

Dundalk hatte durch Patrick Hoben (7.) früh zugeschlagen und hoffte nach dem 2:2 per Foul-Elfmeter durch David McMillan (81.) auf den ersten Zähler. Davor hatte Rapid die Partie nach Toren von Kapitän Dejan Ljubicic (22.) und Kelvin Arase (79.) gedreht. Tief in der Nachspielzeit verkürzte McMillan erneut vom Elferpunkt (96.). Das Team von Trainer Dietmar Kühbauer wird in drei Wochen in Irland zur Retourpartie antreten. In der Gruppe mit Arsenal und Molde sind die Aufstiegschancen vorerst intakt.

Antwerpen - LASK 0:1 (0:0)

Der LASK hat seine Chancen auf die K.o.-Runde der Fußball-Europa-Leauge mit einem 1:0-(0:0)-Sieg bei Royal Antwerpen am Donnerstag gewahrt. Johannes Eggestein, Ersatz für den in der ersten Hälfte wohl schwerer am Knie verletzten Marko Raguz, erzielte das Goldtor der Linzer (54.), die in einer über weite Strecken zerfahrenen Partie einen verdienten vierten Pflichtspielerfolg en suite feierten.

Das Aufstiegsrennen in Gruppe J ist zur "Halbzeit" damit höchst spannend: Tabellenführer Antwerpen, der LASK (2.) und Tottenham (3.) halten bei je sechs Punkten, Schlusslicht ist das punktelose Rasgrad. In der EL ist nun drei Wochen Pause, ehe es am 26. November in Linz das "Rückspiel" gegen Antwerpen am Programm steht.

Zagreb - WAC 1:0 (0:0)

Der WAC hat im dritten Spiel der Gruppe K der Fußball-Europa-League die erste Niederlage kassiert. Die ersatzgeschwächten Kärntner mussten sich am Donnerstag im Stadion Maksimir Dinamo Zagreb nach Kampf mit 0:1 geschlagen geben. Den einzigen Treffer erzielte "Joker" Iyayi Atiemwen erst in der 76. Minute. Da waren die Gäste nach einer Gelb-Roten Karte für Matthäus Taferner (45./Foul) längst in Unterzahl. Die Kroaten zogen nach Punkten (je 5) zur "Halbzeit" mit dem WAC gleich.

Feyenoord Rotterdam folgt nach einem 3:1-Erfolg gegen ZSKA Moskau einen Zähler dahinter. Die Russen haben erst zwei Punkte gesammelt. Am 26. November gibt es für den WAC zu Hause in Klagenfurt gegen Zagreb die Chance zur Revanche. Da könnten auf beiden Seiten viele Akteure dabei sein, die am Donnerstag aufgrund von positiven Corona-Tests noch gefehlt hatten.

Europa League, 3. Spieltag

SK Rapid Wien - Dundalk FC 4:3 (1:1)

Wien, Allianz Stadion, keine Zuschauer erlaubt (wegen Coronavirus-Pandemie), SR Farrugia Cann (MLT)

  • Tore: D. Ljubicic (22.), Arase (79.), Hofmann (87.), Demir (90.) bzw. Hoban (7.), McMillan (Elfmeter/81./96)

Royal Antwerpen - LASK 0:1 (0:0)

Antwerpen, Bosuilstadion, keine Zuschauer erlaubt (wegen Coronavirus-Pandemie), SR Aranowskij (UKR)

  • Tor: 0:1 (54.) Eggestein

Dinamo Zagreb - WAC 1:0 (0:0)

Zagreb, Stadion Maksimir, keine Zuschauer erlaubt (wegen Coronavirus-Pandemie), SR Jerome Brisard (FRA).

  • Tor: 1:0 (76.) Atiemwen

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